Will durch den Stellenabbau die Wettbewerbsfähigkeit stärken: der Automobilzulieferer aus Hannover (Foto: Continental)
Der geplante Stellenabbau, den der Automobilzulieferer Continental (Hannover) bei der Unternehmenseinheit ContiTech (Hannover) vornehmen will, wird wohl umfangreicher ausfallen, als Betriebsratskreise zunächst befürchtet hatten. Wie der Konzern aus Hannover mitteilte, sieht die Einigung mit den Arbeitnehmervertretern den Abbau von 3.000 Jobs vor. Insgesamt beschäftigt ContiTech weltweit mehr als 20.000 Mitarbeiter.
In Deutschland müssen demnach etwa 1.600 der insgesamt 7.700 Arbeitnehmer gehen. Im Zuge des Stellenabbaus will die Konzernleitung einen Teil der Aktivitäten in Länder mit niedrigeren Kostenstrukturen verlagern. Durch die Maßnahmen sollen bis zum Jahr 2028 die jährlichen Kosten bei ContiTech um 150 Mio EUR sinken. Ziel sei es, angesichts einer schwachen Marktentwicklung die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, heißt es.