Wer kennt sie nicht? Die Textmarker des Unternehmens aus Heroldsberg (Foto: Schwan-Stabilo)
Die schwache Konjunktur und das schwierige wirtschaftliche Umfeld mit gestiegenen Zöllen, geopolitischen Spannungen und einer spürbaren Konsumzurückhaltung haben die Geschäfte von Schwan-Stabilo (Heroldsberg) belastet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 (30.6.) sank der Umsatz um 5 Prozent auf 757,5 Mio EUR, wie der Konzern mitteilt.
Schwan-Stabilo geht davon aus, dass sich die Märkte Kosmetik, Schreibgeräte und Outdoor inzwischen langsam stabilisieren. Dennoch tritt das Management um den recht neuen CEO Michele Molon auf die Kostenbremse. Das Unternehmen aus Heroldsberg verzichtet weltweit vorerst auf Neueinstellungen. Darüber hinaus will es die Mitarbeiterzahl der Schreibgeräte-Sparte „Stabilo“ verringern, indem es in Deutschland ein Freiwilligenprogramm mit Angeboten für Teilzeit- und Vorruhestand einführt. „Weltweit wollen wir unsere Personalkosten bis 2028 um 8 Prozent senken“, erklärt Brinkmann.