Lange Leitung: Deutschland spielt für Europas Strommarkt eine tragende Rolle (Foto: Pexels, Couleur)
Der europäische Strommarkt stand auch im Jahr 2025 unter dem Einfluss tiefgreifender struktureller Veränderungen. Die Energiewende, volatile geopolitische Rahmenbedingungen, ambitionierte Klimaziele und technologische Entwicklungen haben die Anforderungen an Versorgungssicherheit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit weiter verschärft. Besonders im Fokus: die angestrebte Dekarbonisierung, der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien und deren Integration in ein zunehmend digitalisiertes Stromsystem.
Die Spotmarktpreise waren in allen europäischen Ländern volatil, teilweise im Monatsverlauf, teilweise aber auch im Tagesverlauf. Dass dies meistens von exogenen Ereignissen hervorgerufen wurde, zeigt unter anderem auch die Komplexität des Marktes wieder. In Deutschland stiegen die Spotpreise im Jahresverlauf leicht an: Ergänzende Treiber waren dabei saisonale Spitzenlasten, wechselhaftes Wetter und regional auftretende Netzengpässe.