Kunststoffmüll: Verbände fordern neue EU-Abfallverbringungsverordnung

15.05.2019

Die europäische Recyclingbranche setzt weiterhin auf Abfallhandel innerhalb der EU, fordert aber schnellere bürokratische Abwicklung (Foto: Panthermedia/AlexF76)Die europäische Recyclingbranche setzt weiterhin auf Abfallhandel innerhalb der EU, fordert aber schnellere bürokratische Abwicklung (Foto: Panthermedia/AlexF76)

Die Verbringung von Abfällen innerhalb der Europäischen Union muss beschleunigt werden. So lautet die gemeinsame Forderung der Verbände EuRIC (Brüssel / Belgien), European Electronics Recyclers Association (EERA, Arnhem / Niederlande) und des WEEE-Forum . Grundsätzlich garantiere die EU den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Personen. Doch bei Abfällen gemäß der EU-Abfallverbringungsverordnung (Waste Shipments Regulation; WSR) muss nicht nur die Verbringung von Abfällen sicher und rückverfolgbar sein, sondern auch sichergestellt werden, dass der Müll am Bestimmungsort ordnungsgemäß entsorgt wird.

Nach Meinung von EuRIC, EERA und WEEE-Forum muss die WSR novelliert werden, um zukünftig ein reibungsloses Funktionieren der EU-Abfallmärkte zu gewährleisten. Dies sei auch für die EU-weite Erreichung der Kreislaufwirtschaft von entscheidender Bedeutung. Insbesondere fordern die Industrievertreter die Vereinfachung der Meldeverfahren für die Abfallausfuhren.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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