Das Werk in Obernburg am Main: Auch hier sollen Polyimidpulver künftig hergestellt werden (Foto: Ensinger)
Der Kunststoffverarbeiter Ensinger (Nufringen) erweitert die Produktionskapazitäten für Polyimidpulver der Marke „Tecapowder“. Künftig werde das Matrixmaterial nicht nur am österreichischen Standort Lenzing, sondern auch in Obernburg am Main hergestellt, teilt das Unternehmen mit. Eine neue Produktionslinie im „Industrie Center Obernburg“ (ICO) soll im Jahr 2027 in Betrieb gehen. Im Werk Lenzing seien die Kapazitätsgrenzen inzwischen erreicht, erklärte Dr. Sylvia Mücke, Leiterin „Special Products“ bei Ensinger. Zudem erhöhe ein weiterer Produktionsstandort die Liefersicherheit. Angaben zu den vorgesehenen Kapazitäten machte das Unternehmen nicht.
Die „Tecapowder“-Produkte zeichnen sich den Angaben nach durch vollständige Löslichkeit, gute Füllereigenschaften und hohe Werte für thermische Stabilität aus. Einsetzbar sind sie in verschiedenen Anwendungen, von Composites und PTFE-Matrixsystemen bis hin zu Lösungen in der Batterietechnik sowie der Luft- und Raumfahrt. Ensinger bietet die Produkte in verschiedenen Korngrößen und Veredelungsgraden an, auf Wunsch auch als kundenspezifische Lösung.