Deal vereinbart: Optoflux geht an den strategischen Investor PPS (Foto: Pexels)
Die insolvente Optoflux (Nürnberg) hat einen Investor gefunden. Für einen nicht genannten Betrag erwarb Precision Plastic Solutions (PPS, Darmstadt) Anfang Juli den Hersteller von optischen Geräten aus Kunststoff und Silikon, wie Dr. Beck & Partner – die Kanzlei des Insolvenzverwalters Joachim Exner – mitteilt. Nach der Transaktion werde das Nürnberger Unternehmen den Geschäftsbetrieb unter der neuen Firmierung Optoflux Precision Solutions GmbH am bisherigen Standort fortführen, mit etwa drei Vierteln der zuletzt 110 Beschäftigten.
Optoflux hatte am 19. August 2024 die Insolvenz beantragt. Bei PPS handelt es sich um eine Holdinggesellschaft aus Darmstadt, die im Mai 2023 bereits die Krallmann-Gruppe (Hiddenhausen) aus der Insolvenz gekauft hatte. Mit der Optoflux-Übernahme baue PPS insofern das Portfolio für hochpräzise Spritzgießlösungen weiter aus, erklärte der Hauptgesellschafter Hartmut Müller.