
Die nordamerikanischen Polymermärkte zeigten im August ein gemischtes Bild. Während Polyethylen, PVC und Polycarbonat seitwärts tendierten, verteuerten sich Polystyrol und Polyamid 6.6 vor allem aufgrund höherer Vorproduktkosten. Polypropylen und ABS gaben dagegen nach. Das berichtet der Kooperationspartner von Kunststoff Information, RTi (Fort Worth, Texas / USA).
Für September wollen die Hersteller bei PE, PVC sowie Polyamid 6 und 6.6 versuchen, höhere Preise durchzusetzen. Das reichliche Angebot und die zurückhaltende Nachfrage dürften ihre Preissetzungsmacht jedoch begrenzen. Zusätzliche PE-Kapazitäten erhöhen den Angebotsdruck im weiteren Jahresverlauf, während die Hurrikansaison ein kurzfristiges Aufwärtsrisiko für Produktion, Logistik und Vorproduktversorgung bleibt.