Polyethylen: Vorprodukt-Absturz sorgt für zusätzlichen Preisdruck

07.04.2020

Zur Margenverbesserung gaben die Anbieter im März meist nur einen Teil der C2-Kostensenkung von 50 EUR/t weiter, im Durchschnitt kamen bei den Polymeren 40 EUR/t an. Während sich Folientypen noch einigermaßen behaupten konnten, herrschte bei den Spritzgießmaterialien ein höherer Preisdruck, vor allem aus Distribution und Handel. Die starke Nachfrage bei Hohlkörpern aus den Bereichen Pharma und Hygiene hielt die Notierungen der HD-Blasformtypen ebenfalls etwas stabiler. Dies berichtet der Branchendienst Kunststoff Information (KI, Bad Homburg) im aktuellen Online-Report.

Alle Virus-relevanten Produkte standen im Fokus der Abnehmer, insbesondere aus den Sektoren Lebensmittel und Hygiene. Viele Verarbeiter hielten sich mit Käufen jedoch etwas zurück, weil sie auf weiter sinkende Preise spekulierten – hier ist unter anderem der Baubereich zu nennen. Der im April deutlich niedriger fixierte C2-Kontrakt wird für erheblichen zusätzlichen Preisdruck sorgen.

© KI – Kunststoff Information, Bad Homburg

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