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Milacron: Premiere für adaptive Echtzeit-Prozesssteuerung Imflux

10.10.2018

Zu den Fakuma-Neuheiten aus dem Spritzgießmaschinen-Portfolio von Milacron, Cincinnati (Ohio/USA), zählen die erstmalige Vorstellung des IoT- bzw. Industrie 4.0-Lösungspakets M-Powered-Suite in Europa, dessen Erweiterung um das adaptive Echtzeit-Prozesssteuerungsmodul Imflux sowie die Europa-Premiere der Kniehebel-Maschine Quantum T.

Tom Goeke, CEO von Milacron, kommentiert: „Milacron freut sich wie immer auf seine Teilnahme an der Fakuma-Fachmesse. Die Fakuma ist als eine führende Fachveranstaltung für die industrielle Kunststoffverarbeitung bekannt. Milacron Europe wartet mit einigen erweiterten Angeboten auf, darunter unsere neueste Kniehebel-Maschine, die Quantum T, und das europäische Debüt von Milacron M-Powered. Ich bin sicher, dass alle unsere bestehenden und potenziellen Kunden von der M-Powered IoT-Produktreihe, unserem umgestalteten Spritzgießportfolio und unserem beispiellosen Aftermarket-Service- und Support-Angebot beeindruckt sein werden.” Goeke ergänzt: „Alle Produktmarken von Milacron schätzen unsere europäischen Kunden sehr. Wir werden weiterhin Investitionen tätigen und für die Zukunft planen. Wir verfügen über ein Team von Technikexperten, das unsere umfassende Service- und Technologieorganisation in Europa unterstützt. Ich lade alle unsere Kunden und Interessenten ein, am Stand von Milacron vorbeizuschauen und mit unserem Team ins Gespräch zu kommen.”

Vernetzte Dienstleistungen: Europa-Debüt von M-Powered Suite

Das IoT-Lösungspaket M-Powered-Suite gibt nach der Erstvorstellung auf der NPE sein europäisches Debüt auf der Fakuma 2018. Bei M-Powered handelt es sich um ein Portfolio von komfortablen Beobachtungs-, Analyse- und Support-Diensten, die Spritzgießbetrieben durch entsprechende Einblicke einen umfassenden Wettbewerbsvorteil verschaffen. M-Powered stellt laut Milacron einzigartige Informationen zu den aktuellen Betriebsabläufen und künftigen Bedürfnissen eines Spritzgießers bereit, verbessert die Qualität und Produktivität der Fertigung und optimiert die Maschinenverfügbarkeit.

Giovanni Spitale, Chief Marketing Officer bei Milacron, kommentiert: „Kunststoffteile besser, schneller und günstiger herstellen – diese einfache Aussage beschreibt den Kern aller Aktivitäten von Milacron. Doch wo genau kommt hier unser IoT- und Konnektivitätsangebot ins Spiel? Das Internet der Dinge (IoT) optimiert die Verfügbarkeit unseres Service, indem es eine technische Verbindung zwischen unseren Kunden und den Technikexperten von Milacron herstellt. Wir nutzen Technologie, um schneller, effizienter und für unsere Kunden immer verfügbar zu sein. Das bezeichnen wir als M-Powered.”

M-Powered-fähige Maschinen verfügen derzeit über Fernwartungsoptionen mit Analysen zur Gesamtanlageneffektivität (GAE bzw. englisch OEE) und zu Ausfall- bzw. Stillstandszeiten sowie Datenerfassung mit Wartungs- und Ersatzteilempfehlungen. M-Powered beinhaltet auch eine umfassende API-Integration (Anwendungsprogrammierschnittstelle) als Standard-Setup zusätzlich zur verwendeten Hardware wie beispielsweise Red/Green Boxes und dedizierte Netzwerksicherheit.

M-Powered von Milacron basiert auf „Big Data”, qualitativ hochwertigen Daten und quantitativer Wissenschaft. Es zielt auf eine kontinuierliche Verbesserung von Anlagennutzung und Produktionseffizienz ab. Das M-Powered-Produktangebot von Milacron wird beständig vorangetrieben und weiterentwickelt. Aktuell plant Milacron Erweiterungen wie M-Powered Fingerprint noch innerhalb dieses Jahres vorzustellen.

Adaptive Echtzeit-Prozesssteuerung mittels Imflux-Technologie

Premiere für adaptive Echtzeit-Prozesssteuerung: Mit einem 2+2fach-Werkzeug fertigt Milacron ein technisches Teil mit einer Zykluszeit von ca. 15 s unter Einsatz der Imflux-Technologie. (Foto: Milacron)

Premiere für adaptive Echtzeit-Prozesssteuerung: Mit einem 2+2fach-Werkzeug fertigt Milacron ein technisches Teil mit einer Zykluszeit von ca. 15 s unter Einsatz der Imflux-Technologie. (Foto: Milacron)

Anlässlich der Fakuma 2018 erfolgt mit Imflux die Einführung eines adaptiven Echtzeit-Prozesssteuerungsmoduls in die M-Powered-Produktsuite. Die Imflux-Technologie wurde 2013 vom Verbrauchsgüter-Riesen Procter & Gamble entwickelt. Das Unternehmen Imflux operiert heute als hundertprozentige P&G-Tochtergesellschaft. Die Imflux-Technologie wird ihr Debüt im Rahmen der Fakuma 2018 auf einer vollelektrischen Spritzgießmaschine Elektron Evo 155 von Milacron geben.

Die Imflux-Spritzgießtechnologie bietet die Möglichkeit, bei Form- und Materialänderungen erforderliche Anpassungen in Echtzeit vorzunehmen. Die Technologie ermöglicht das Füllen einer Form bei einem niedrigeren, definierten Massedruckprofil. So lässt sich eine variable Füllrate realisieren, die sich automatisch an die Teilegeometrie anpasst. Mithilfe von Imflux können Spritzgießer ihre Produktivität um bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Spritzgießmaschinen steigern, heißt es bei Milacron. Der Prozess ist für die meisten Spritzgießanwendungen sehr gut geeignet, insbesondere aber für Materialien mit breitem Spezifikationsumfang und Recyclingmaterialien. Zudem kann er dazu beitragen, ein Biomaterial für zusätzliche Anwendungen einsetzbar zu machen, was in puncto Nachhaltigkeit zunehmend im Fokus von Spritzgießern und Markeninhabern steht. Der patentgeschützte Imflux-Spritzgießprozess wird am Stand von Milacron demonstriert.

Die Imflux-Technologie feiert ihre Europa-Premiere auf einer vollelektrischen Spritzgießmaschine Elektron Evo 155. (Foto: Milacron)

Die Imflux-Technologie feiert ihre Europa-Premiere auf einer vollelektrischen Spritzgießmaschine Elektron Evo 155. (Foto: Milacron)

Einzelheiten zur Spritzgießzelle: Die vollelektrische Elektron Evo 155 von Milacron ist mit einer 2+2-Imflux-Form ausgerüstet und produziert ein technisches Teil mit einer Zykluszeit von ca. 15 s. Die Fertigungszelle ist mit einem Master-Series-Heißkanalsystem von Mold-Masters und einem TempMaster SeVG+-Regler mit integrierten Temperaturreglern ausgestattet.

Europa-Premiere für Kniehebel-Spritzgießmaschine Quantum

Die Maschinenneuvorstellung Quantum verfügt über die Kniehebel-Technologie der jüngsten Generation von Milacron. Auf der Fakuma produziert eine Quantum 180 Zwei-Komponenten-Abzieher. (Foto: Milacron)

Die Maschinenneuvorstellung Quantum verfügt über die Kniehebel-Technologie der jüngsten Generation von Milacron. Auf der Fakuma produziert eine Quantum 180 Zwei-Komponenten-Abzieher. (Foto: Milacron)

Auf der Fakuma 2018 präsentiert Milacron mit Quantum seine neue Kniehebel-Maschinengeneration erstmals in Europa. Die neue Quantum Kniehebel-Spritzgießmaschine bietet eine höhere Produktivität, geringere Betriebskosten, verbesserte Leistung und modernste technische Spezifikationen. Die Quantum ist mit der Endura Touch-Steuerung von Milacron versehen und mit Schließkräften von 300 bis 6.500 kN erhältlich. Die Quantum verfügt über die Kniehebel-Technologie der jüngsten Generation von Milacron und bietet damit als zusätzliche Vorteile einen gesenkten Energieverbrauch und kürzere Zykluszeiten bei hoher Präzision und Zuverlässigkeit.

Mit einem Werkzeug von Wilhelm Weber mit Indexplattensystem werden die 2K-Abzieher aus PC/ABS und TPE bei einer Zykluszeit von 50 s gefertigt. (Foto: Milacron)

Mit einem Werkzeug von Wilhelm Weber mit Indexplattensystem werden die 2K-Abzieher aus PC/ABS und TPE bei einer Zykluszeit von 50 s gefertigt. (Foto: Milacron)

Einzelheiten zur Spritzgießzelle: Die auf der Fakuma gezeigte Quantum 180 ist mit einer sekundären E-Multi-Spritzgießeinheit von Mold-Masters, einem TempMaster M1-Regler und einer Index-Dreheinheit in Kombination mit einem 2K-Werkzeug von Wilhelm Weber (Halle A3, Stand 3302) ausgestattet und produziert einen Zwei-Komponenten-Abzieher, wie er üblicherweise im Heimbereich bei der Dusch- und Fensterreinigung verwendet wird. Das primäre Einspritzen einer PC/ABS-Mischung erfolgt durch die Quantum-Maschine, das nachfolgende Einspritzen des TPE durch die E-Multi von Mold-Masters. Das Werkzeug von Wilhelm Weber mit Indexplattensystem verfügt über einen hydraulisch betriebenen Abstreifer, der die Abzieher vom überspritzten Kern abstreift. Das Gesamtgewicht des Teils beträgt 72 g bei einer Zykluszeit von 50 s.

Neben den beschriebenen Spritzgießmaschinen-Exponaten präsentiert Milacron auf der Fakuma zudem Heißkanal- und Steuerungssysteme von Mold-Masters, Spritzgießwerkzeug-Technologielösungen und Industriebedarf von DME sowie hochpräzise Stammformen von Tirad.

www.milacron.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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