AF-Color: Plus für Lasermarkierung und -schweißen

14.01.2021

Mit Additiven kombinierte Farbmasterbatches können nicht nur farbliche Vorgaben erfüllen, sondern auch zusätzliche, an das Fertigteil gestellte technische Anforderungen individuell gewährleisten. Der Masterbatch-Hersteller AF-Color, eine Zweigniederlassung der Akro-Plastic in Niederzissen, hat auf diesem Gebiet unter dem Namen AF-Color Selection Produkte für unterschiedliche Fachbereiche entwickelt.

Masterbatches zur verbesserten Lasermarkierung

Scharfe und farbintensive Lasermarkierungen mit Farb-Additivkonzentraten AF-Color LA. (Foto: AF-Color)

Scharfe und farbintensive Lasermarkierungen mit Farb-Additivkonzentraten AF-Color LA. (Foto: AF-Color)

In ausgewählten Anwendungsfällen ist der Einsatz lasersensitiver Additive in Kunststoffen ein deutlicher Vorteil. Sie können sowohl die Konturschärfe als auch den Kontrast erhöhen.
Diese Eigenschaften sind bei der Laserbeschriftung, beispielsweise bei maschinenlesbaren Codes, wertvoll, vor allem im Kontext der Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit. Zusätzlich ist die dadurch verbesserte Prozessgeschwindigkeit ein Mehrwert. Eine Lasermarkierung, die für ein Lesegerät oder auch für das bloße Auge, klar und deutlich zu erkennen ist, beschleunigt deutlich die weitere Verarbeitung.

Die Laseradditive von AF-Color stammen aus der Produktsparte AF-Complex und sind als reines Additivkonzentrat oder auch in Kombination mit Farbe unter der Produktmarke AF-Color LA erhältlich. Bei transparenten und halbtransparenten Materialien bewirken die Additive eine gleichmäßigere Kontrastverteilung, welche ebenfalls zu den oben genannten Vorteilen führt.

Die Additive sind daher im Bereich der Laseranwendung multifunktional einsetzbar. Neben der technischen Komponente spielt aber auch die farbliche Gestaltung eine übergeordnete Rolle. Mit den Kombi-Masterbatches (Farbe + Additiv) erhält man eine hohe Flexibilität in der farblichen Zusammensetzung. „Ob dunkle, helle oder farbige Markierungen. Jegliche Kombinationen können mit einer individuell angefertigten Farbrezeptur geschaffen werden“, erläutert Dirk Schöning, Bereichsleitung Vertrieb bei AF-Color.

Masterbatches zur verbesserten Lasertransparenz

Prinzipskizze Laserschweißen. (Abb.: LKPF)

Prinzipskizze Laserschweißen. (Abb.: LKPF)

Das Laserschweißen ist ein berührungsloses Schweißverfahren, das bei sehr engen Toleranzen der zu fügenden Bauteile eingesetzt wird. Zwei Arten thermoplastischer Kunststoffe werden hierbei miteinander verbunden: Der transparente Fügepartner wird vom Laser durchstrahlt, der absorbierende erhitzt. Der absorbierende Kunststoff schmilzt den transparenten Fügebereich auf und wird mit einer geeigneten Vorrichtung aufeinandergepresst. Anwendungsbeispiele finden sich in der Medizintechnik, Automotive, Elektronik oder aber auch bei Haushaltsgeräten.

Einer der Schlüsselfaktoren für eine qualitativ hochwertige Schweißverbindung ist die Farbgebung der Bauteile. Jegliche Verunreinigung durch Partikel z. B. in Form von Pigmenten, stören den Prozess. Durch eine geeignete Wahl von Polymer und alternativen Farbmitteln, kann eine geeignete Basis zum Laserdurchstrahlschweißen geschaffen werden.

„Wir verfügen gemeinsam mit unserer Muttergesellschaft Akro-Plastic über eine langjährige Erfahrung in der Produktion dieser lasertransparenten und auch polyamidbasierten Masterbatchrezepturen unter der Marke AF-Color LT“, so Schöning.

www.af-color.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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