BASF: EPS-Verpackungen aus Recyclingmaterial für Designmöbel

14.12.2021

Der Stressless Tokyo Original mit verstellbarer Kopflehne wird im EPS Styropor Ccycled verpackt. (Foto: Ekornes)

Der Stressless Tokyo Original mit verstellbarer Kopflehne wird im EPS Styropor Ccycled verpackt. (Foto: Ekornes)

Seit November 2021 verwendet Ekornes, norwegischer Hersteller von hochwertigen Designmöbeln, Schutzverpackungen aus dem EPS Styropor Ccycled der BASF, Ludwigshafen. Diese Materiallösung weist bei gleichen Eigenschaften eine verbesserte CO2-Bilanz als Neuware auf. Erreicht wird dies durch den Einsatz von recycelten anstelle fossiler Rohstoffe zu Beginn der Produktion. BASF liefert Styropor Ccycled an Vartdal Plast, wo es zu Formteilen für Möbel der Marke Stressless von Ekornes verarbeitet wird. „Das Material passt perfekt zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie, da es die gleichen Eigenschaften wie Neuware aufweist, aber einen deutlich geringeren CO2-Ausstoß verursacht“, erklärt Solveig Gaundal, Compliance- und CSR-Managerin von Ekornes.

Aufgrund seines Herstellungsverfahrens verfügt Styropor Ccycled über die gleichen Eigenschaften wie herkömmliches Styropor. So bleiben die Stoßdämpfung und Druckfestigkeit erhalten, die für den Schutz von exklusiven Designmöbeln unerlässlich sind. In der Produktion des seit 70 Jahren bekannten Verpackungsschaumstoffs werden bei diesem Verfahren fossile Rohstoffe durch sogenanntes Pyrolyseöl ersetzt. Das Öl bezieht BASF von Technologiepartnern, die mittels des thermochemischen Verfahrens Pyrolyse Kunststoffabfälle in diesem Sekundärrohstoff umwandeln. Diese Abfälle werden sonst energetisch verwertet oder landen auf der Mülldeponie. BASF verwendet das Öl am Beginn der Wertschöpfungskette zur Herstellung neuer Kunststoffe und anderer Produkte.

Das EPS Styropor Ccycled bietet neben hoher Stoßdämpfung einen verringerten CO2-Fußabdruck. (Foto: BASF)

Das EPS Styropor Ccycled bietet neben hoher Stoßdämpfung einen verringerten CO2-Fußabdruck. (Foto: BASF)

Da sich recycelte und fossile Rohstoffe in der Produktion vermischen und nicht voneinander zu unterscheiden sind, wird der Recyclatanteil von Styropor Ccycled über einen Massenbilanzansatz rechnerisch zugeordnet. Sowohl die Zuordnung als auch das Produkt wurden von einem unabhängigen Prüfer zertifiziert. Im Vergleich zu herkömmlichem Styropor werden laut BASF bei der Herstellung von Styropor Ccycled mindestens 50 % weniger CO2 emittiert.

Auch Vartdal Plast profitiert davon, dass Styropor Ccycled mit Neuware identisch ist, da der Produktionsprozess nicht angepasst werden muss. Das Unternehmen und seine Produkte sind nach Ecoloop zertifiziert. Dies bestätigt, dass für die verkauften Produkte 100 % recyceltes Material als Rohstoff eingesetzt wurde.

www.basf.com
www.vartdalplast.no
www.ekornes.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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