Brabender: Modular-Konzept macht Dosiergeräte flexibler

15.10.2021

Der neue modulare Aufbau der Gerätegeneration 2.0 verschafft Anwendern im gesamten Produktionsablauf deutliche Vorteile bei Flexibilität, Reinigung und Effizienz. (Foto: Brabender)

Der neue modulare Aufbau der Gerätegeneration 2.0 verschafft Anwendern im gesamten Produktionsablauf deutliche Vorteile bei Flexibilität, Reinigung und Effizienz. (Foto: Brabender)

Anhand des Doppelschneckendosierers DDSR20 2.0 sowie des Einzelschneckendosiergerätes DSR28 2.0 präsentiert die Brabender Technologie GmbH & Co. KG, Duisburg, auf der Fakuma 2021 die neue Generation, die durchgängig auf einem modularen Konzept für die leichte Demontage und optimale Zugänglichkeit basiert. So lassen sich die Getriebe an beiden Dosiergeräten einfach und schnell gegeneinander austauschen und mit wenigen Handgriffen zurückbauen. „Diese Flexibilität erlaubt dem Kunden zwischen großen und kleinen Geräten sowie Einzel- und Doppelschnecke zu wechseln“, erklärt Jürgen Knez, Leiter der Entwicklung Mechanik bei Brabender Technologie.

Der Schneckentrog befindet sich nun an vorderster Position der Wägeplatte und lässt sich bequem nach vorne herausnehmen. „Die gesamte Zugänglichkeit des Dosiergerätes hat sich dadurch deutlich verbessert und der Anwender profitiert besonders von der leichten und schnellen Reinigung der produktberührenden Teile“, so Knez. Hilfreich sind dabei schraubenlose Verbindungen an Trog, Behälter und Deckel, mit denen die Benutzerfreundlichkeit unterstützt wird.

Auch der Dichtungswechsel wird durch den nach vorn abnehmbaren Trog deutlich einfacher und schneller: Innerhalb von fünf Minuten lässt sich eine neue Dichtung einsetzen, je nach Anforderung mit speziellen Ausführungen für ATEX, Food und Pharma. Der neu eingebaute Dichtungswechselindikator kann den notwendigen Wechsel frühzeitig anzeigen und somit Getriebe- und Motorschäden vorbeugen. Zudem verfügen alle Geräte der Generation 2.0 über staubdichte vertikale Ausläufe aus lebensmittelkonformem und transparentem PETG. Diese harte Kunststoffart zeichnet sich durch ihre Klarsichtigkeit und Splitterfestigkeit aus und gestattet dem Bediener eine rasche Blickkontrolle bis weit in das Schneckenrohr hinein.

Alle Geräte der Generation 2.0 sind standardmäßig auch mit einem Servomotor erhältlich. Im Vergleich zu normalen frequenzgeregelten Motoren lassen sich Servomotoren aufgrund ihres breiten Drehzahl-Wandlungsverhältnisses vielfältig einsetzen. Der Wechsel von Schnecken und Schneckenrohr entfällt oftmals und mit dem Montageaufwand erhöht sich gleichzeitig die Verfügbarkeit. Im unteren Drehzahlbereich können Servomotoren praktisch mit dem Nenndrehmoment starten und auch bei hohen Drehmoment-Anforderungen exakt die volle Leistungsfähigkeit abrufen und somit sehr präzise funktionieren.

Brabender Technologie hat bereits begonnen, seine Schneckendosierer nach und nach auf das neue Modular-Konzept 2.0. umzustellen. Als weitere Exponate zeigt das Unternehmen den Universaldosierer FlexWall FW40 mit einem Plexiglas-Behälter, der Live-Einblicke in die Funktionsweise gibt. Darüber hinaus werden zwei Dosiergeräte der DS-Linie, die sich optimal für die Dosierung von Granulat eignen, vorgestellt.

www.brabender-technologie.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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