Brabender Technologie: Neue Dosiererlinie für Granulate

07.06.2019

Für eine Reinigung oder einen Produktwechsel können DS Dosierer in der E-Version Motor und Schnecke einfach trennen. (Foto: Brabender Technologie)

Für eine Reinigung oder einen Produktwechsel können DS Dosierer in der E-Version Motor und Schnecke einfach trennen. (Foto: Brabender Technologie)

Mit der DS-Reihe hat Brabender Technologie, Duisburg, kürzlich neue Granulat-Dosiertechnologie vorgestellt. Diese richtet sich vor allem an Anwender, die ein oder mehrere Produkte im Dauerbetrieb oder im Wechsel dosieren möchten. Für beide Bedürfnisse steht eine entsprechende Ausführung in vier Baugrößen bereit (10-, 50-, 100- und 200-Literbehälter für Leistungsbereiche zwischen 5 bis 150 dm³/h, 15 bis 750 dm³/h, 50 bis 1.500 dm³/h und 100 bis 3.000 dm³/h). Die Geräte sind mit einer Single-Schnecke und Trichterbehältern ausgestattet und so gut für Granulate geeignet.

Die Baureihe DS wurde speziell für Granulate entwickelt. (Foto: Brabender Technologie)

Die Baureihe DS wurde speziell für Granulate entwickelt. (Foto: Brabender Technologie)

Brabender Technologie bietet die DS60 und DS80 in zwei Versionen an. „Die Gerätetypen unterscheiden sich vor allem im Handling von Motor und Schnecke“, erklärt Jürgen Knez, Konstrukteur des DS bei Brabender Technologie. Während bei der Standardvariante (S) Motor und Schnecke verbunden bleiben und nur zusammen nach hinten herausgezogen werden können, erfolgt bei der erweiterten Variante (E) eine Trennung von Motor und Schnecke. Damit eignet sich die Standardvariante eher für den Dauerbetrieb mit einem Produkt, während mit der erweiterten Version häufige Produktwechsel mit höherem Reinigungsaufwand leicht zu handhaben sind.

Beim kleinen DS28 kann die gesamte Trogeinheit inklusive Schnecke einfach nach vorne heraus weggenommen werden, ohne dass das Restprodukt austritt. (Foto: Brabender Technologie)

Beim kleinen DS28 kann die gesamte Trogeinheit inklusive Schnecke einfach nach vorne heraus weggenommen werden, ohne dass das Restprodukt austritt. (Foto: Brabender Technologie)

„Bei dieser erweiterten Version verbleibt der Motor bei einem Produktwechsel oder einer Reinigung am Gerät und wird lediglich verschoben, damit die Schnecke nach hinten herausgezogen werden kann“, erklärt Jürgen Knez die DS-Technologie. Dafür hat Brabender Technologie eine Gleitplatte entwickelt, auf der der Motor ganz einfach bewegt werden kann. „Diese Konstruktion ist bei Dosierern dieser Art sehr ungewöhnlich, erleichtert aber das Handling erheblich“, betont Knez. Außerdem verfügt der DS-E über einen zusätzlichen Materialschieber und einen festen Rohrleitungsanschluss, über die der Behälter komplett entleert werden kann.

Die kleinste Variante der neuen Dosierlinie, der DS28, hat einen etwas anderen Aufbau. Hier bleibt der Motor immer fest am Dosierer verbaut, aber die gesamte Trogeinheit kann inklusive Schnecke nach dem Lösen von Schnellverschlüssen einfach nach vorne heraus weggenommen werden, ohne dass das Restprodukt austritt. So können diese Einheiten bequem ausgetauscht werden und es ist keine komplette Entleerung des Trogs notwendig.

www.brabender-technologie.com

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