BST eltromat: Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz im Fokus

26.09.2019

BST eltromat, Bielefeld, zeigt auf der K 2019 neue Möglichkeiten für eine effiziente Qualitätssicherung in verschiedenen Prozessschritten der bahnverarbeitenden Kunststoffindustrie. Passend zum allgegenwärtigen Thema Circular Economy legt das Unternehmen ein Hauptaugenmerk auf die Unterstützung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Weitere zentrale Themen sind die Rüstzeitverkürzung, der Ausschluss von Fehlerquellen schon vor Anlauf der Maschinen und die weitere Steigerung des Bedienkomforts in der Qualitätssicherung.

„Indem Unternehmen der bahnverarbeitenden Industrie mit unserer Technik für zum Beispiel Bahnlaufregelung, Registerregelung, Bahnbeobachtung, 100%-Inspektion und Farbmessung ihren Ressourceneinsatz sowie ihre Abfälle minimieren, verbessern sie die Ökobilanzen ihrer Unternehmen und ihrer Produkte. Gleichzeitig stellen sie in ihrer Produktion bei kurzen Rüstprozessen ein konstantes Qualitätsniveau sicher. Darüber hinaus demonstrieren wir, wie die Integration und Automatisierung verschiedener Prozessschritte die Ergebnisse der Qualitätssicherung noch verbessern und damit die Effizienz in der Produktion weiter erhöhen können“, umreißt BST eltromat-Marketingleiterin Anne-Laureen Lauven das Themenumfeld auf dem Messestand. BST eltromat beteiligt sich auch am VDMA Circular Economy Forum auf dem Freigelände vor Halle 16. Der Verband informiert hier mit Daten, Fakten und Praxisbeispielen über das Thema Kreislaufwirtschaft.

Das umfassende Portfolio innovativer Sensorik von BST eltromat bildet einen Ausstellungsschwerpunkt. Mit den Ultraschall-Sensoren, optischen Sensoren, digitalen Sensoren und Weitbereichssensoren decken die Bielefelder die vielfältigen Anforderungen der Kunststoffbranche an die Qualitätssicherung aus einer Hand ab.

Unter dem Stichwort Converting 4.0 ist unter anderem das Zusammenspiel eines digitalen Linien- und Kontrastsensors CLS PRO 600 von BST eltromat mit einem Rollenschneider und der integrativen Plattform the@vanced von Kampf Schneid- und Wickeltechnik zu sehen. Die Simulation stellt dar, wie bei der integrierten Technik die Sensorik und die motorische Messerachse des Rollenschneiders automatisch eingerichtet werden. Bei dieser Applikation werden nicht mehr die Messer zum Sensor, sondern die Motive auf den Materialbahnen zur Messerachse ausgerichtet. Der Sensor wiederum fährt automatisch auf die vorgegebenen Linien. Die Produktionsdaten für das Rollenschneiden können aus ERP-Systemen direkt in die Steuerungen der Systeme fließen. Die automatische Schnittbildausrichtung vereinfacht und verkürzt signifikant die Einrichtezeiten im Schneidprozess, sie schließt Fehlerquellen aus und sie vermeidet Ausschuss – was den Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit in der Verpackungsbranche entgegenkommt.

Feldbusfähiges Regelgerät

Neues Regelgeräte ekr CON 600 net mit erweitertem Funktionsumfang. (Foto: BST eltromat)

Neues Regelgeräte ekr CON 600 net mit erweitertem Funktionsumfang. (Foto: BST eltromat)

Ebenfalls zu sehen sind die neuen Regelgeräte der ekr CON 600-Familie. Diese stellt das Unternehmen für seine Bahnlaufregelungen vor. Mit dem ekr CON 600 und dem ekr CON 600 net besteht diese neue Familie aus zwei Regelgeräten mit erweitertem Funktionsumfang. Das ekr CON 600 net ist zusätzlich mit einem Feldbus ausgestattet. Beide Regelgeräte warten mit der gewohnten Bedienphilosophie auf. Das heißt, das Einrichten und die Bedienung funktionieren für die Maschinenführer über das Touch-Bedienfeld gleichermaßen intuitiv und einfach. Das neue Regelgerät gibt dem Anwender die Möglichkeit, das Feldbussystem auf einfache Weise um eine Bahnlaufregelung zu erweitern und die von der Bahnlaufregelung zur Verfügung gestellten Informationen für die Optimierung der Prozesse zu nutzen. Der Nutzer kann ihre Bahnlaufregelung schneller einrichten, effizienter betreiben und ihre Prozesssicherheit erhöhen.

Vereinfachte Rüstprozesse

Mit Color DataPreparation für das iPQ-Spectral lässt sich die Inline Spektralfarbmessung noch einfacher einrichten und Daten werden bereits in Druckvorstufe, Produktionsplanung oder Qualitätsmanagement aufbereitet. (Foto: BST eltromat)

Mit Color DataPreparation für das iPQ-Spectral lässt sich die Inline Spektralfarbmessung noch einfacher einrichten und Daten werden bereits in Druckvorstufe, Produktionsplanung oder Qualitätsmanagement aufbereitet. (Foto: BST eltromat)

Bei der Qualitätssicherung richtet das Unternehmen mit dem iPQ-Center einen Fokus auf vereinfachte Rüstprozesse. Unter anderem zeigt es mit Color DataPreparation und Smart DataPreparation zwei Optionen, mit denen die Inline-Spektralfarbmessung iPQ-Spectral unter anderem für Anwendungen im Druck flexibler Verpackungen automatisch eingerichtet werden kann. Mit ColorDataPreparation lassen sich die Daten für die Inline-Spektralfarbmessung bereits in Druckvorstufe, Produktionsplanung oder Qualitätsmanagement aufbereiten. Dabei geben die Mitarbeiter die Messpositionen, L*a*b*-, Dichte- und Tonwerte wahlweise manuell ein oder importieren sie in Form von CxF-Dateien. Anschließend werden mit ColorDataPreparation virtuelle Druckkontrollstreifen generiert und vor Druckbeginn an iPQ-Spectral übergeben. Über Verpackungsdruckereien hinaus kontrollieren mit iPQ-Spectral zum Beispiel auch Folienhersteller die Farben ihrer Produkte.

Smart DataPreparation vernetzt das iPQ-Center zum Beispiel mit ERP-Systemen. So können Auftragsdaten wie Namen und Nummern der Jobs, Rezepturen, Referenzwerte und Messpositionen aus diesen Systemen direkt in das iPQ-Center fließen. Mit iPQ-Check für die 100%-Druckbildinspektion, iPQ-View für die digitale Bahnbeobachtung und iPQ-Spectral besteht das iPQ-Center aus drei Modulen, die der iPQ-Workflow zu einem High-End-System für die zentrale Steuerung zahlreicher qualitätssichernder Funktionen integriert. Das iPQ-Center stellt Maschinenführern jetzt vergrößerte Fehleransichten in den Fehlerprotokollen zur Verfügung, dank derer ihre Arbeit noch übersichtlicher wird.

www.bst.group

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