Busch: Neue Generation Extruder-Entgasungssysteme

26.09.2019

Die neue Generation von Plastex Vakuumsystemen für die Extruderentgasung ist bereit für Industrie 4.0. (Foto: Busch)

Die neue Generation von Plastex Vakuumsystemen für die Extruderentgasung ist bereit für Industrie 4.0. (Foto: Busch)

Die neueste Generation der Plastex Vakuumsysteme für die Extruderentgasung präsentiert Busch, Maulburg, erstmals auf der K 2019. Über ein Display können die neuen Vakuumsysteme programmiert und überwacht werden. So besitzen sie die volle Konnektivität, um Daten mit der Steuerung des Extruders auszutauschen und können direkt über den Extruder betrieben werden. Eine Vernetzung aller Komponenten macht Plastex Vakuumsysteme damit bereit für Industrie 4.0. Durch einen frequenzgeregelten Antriebsmotor wird das Entgasungssystem bedarfsabhängig gesteuert. So lässt sich das programmierte Vakuumniveau einhalten und Energie einsparen.

Plastex Vakuumsysteme haben sich in den vergangenen Jahren weitestgehend zur Entgasung der Schmelze in der Schneckenzone von Extrudern durchgesetzt. Die jetzt gezeigte Variante ist mit einer Mink Klauen-Vakuumpumpe ausgestattet. Diese Vakuumpumpen arbeiten trocken, das heißt sie benötigen keine Betriebsmittel wie beispielsweise Wasser, was zu hohen Aufwänden und Kosten bei der Aufbereitung beziehungsweise Entsorgung führen kann.

Mit der neuen Generation von Plastex Vakuumsystemen möchte Busch jetzt mit weiteren Vorteilen punkten. Durch die bedarfsabhängige Steuerung und der Möglichkeit das Vakuumniveau exakt auf das zu extrudierende Material, den Extruder und die Temperaturverhältnisse abzustimmen, ist eine reproduzierbare Produktqualität möglich, ohne dass über Ventile manuell das Vakuumniveau während des Prozesses nachjustiert werden muss. Plastex Vakuumsysteme gibt es in verschiedenen Konfigurationen und Baugrößen. Sie eignen sich sowohl für Compounds als auch für Masterbatch. Mit ihnen können Polyolefine wie PP/PE sowie EVA, PBT, ABS, EVOH oder POM entgast werden. Selbst die Entgasung von Recyclingmaterial stellt für die neuen Plastex Vakuumsysteme kein Problem dar, so Busch. Eine Spülvorrichtung ermöglicht die Reinigung der Vakuumpumpe nach oder auch während des Prozesses. Die Reinigungsintervalle und die Dosierung des Reinigungsmittels können ebenfalls programmiert werden.

Die Steuerung der neuen Plastex Vakuumsysteme überwacht zudem permanent den Zustand der Filter und Abscheider und meldet über das Display oder über die Extruder-Steuerung dem Betreiber sofort, wenn beispielsweise ein Filter gereinigt oder Kondensat aus dem Nachabscheider oder dem Kondensatsammelbehälter abgelassen werden muss. Der Betreiber hat also stets alle Betriebsparameter im Blick. Etwaige notwendige Handlungsschritte werden ihm sofort angezeigt. Dadurch wird die Betriebssicherheit erhöht, der Betrieb vereinfacht und der Wartungsaufwand minimiert.

Nicht nur bei der Entgasung der Schmelze beim Extrudieren haben sich Mink Klauen-Vakuumpumpen von Busch durchgesetzt. Auch bei der pneumatischen Materialzuführung ist diese Vakuumtechnologie inzwischen Stand der Technik. Auf dem Messestand zeigt Busch die neueste Entwicklung bei Mink Klauen-Vakuumpumpen: Die Mink MV 0600 B ist standardmäßig mit einem frequenzgeregelten Antriebsmotor ausgestattet und kann somit die Saugleistung dem tatsächlichen Bedarf anpassen. Dadurch kann nicht nur das Material möglichst schonend transportiert werden sondern es sind weitere Energie- und somit Kosteneinsparungen möglich.

www.busch.de

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