Coperion: Compoundieranlagen für BASF in Südkorea

20.05.2016

Hochleistungs-Doppelschneckenextruder ZSK für die Verarbeitung der Polyamide. (Foto: Coperion)

Hochleistungs-Doppelschneckenextruder ZSK für die Verarbeitung der Polyamide. (Foto: Coperion)

Die Coperion GmbH, Stuttgart, hat im vergangenen Jahrzehnt mehrfach Compoundieranlagen zur Herstellung von technischen Kunststoffen an die BASF geliefert, montiert und in Betrieb genommen. Für ein neues Compoundierwerk in Südkorea hat die BASF erneut auf die Expertise von Coperion vertraut und veredelt dort seit September 2015 auf den neuen Produktionsanlagen Polyamide.

Coperion lieferte an die BASF die gesamte Produktionsanlage. Der Projektumfang umfasste dabei die Planung und Montage, Inbetriebnahme sowie den Nachweis der garantierten Leistungsdaten unter Produktionsbedingungen. Der Liefer- und Leistungsumfang beinhaltet zudem die gesamte für die Produktion notwendige Prozessausrüstung sowie die gesamte Energie- und Medienversorgung, die neben der Stromversorgung auch die Druckluftversorgung, den Granulierwasser-Kreislauf einschließlich Rückkühlung sowie die Abluftreinigung umfasst.

FFS Absack- und Palettieranlage IBP 250 von Coperion für die Produktion von technischen Kunststoffen am BASF-Standort in Südkorea. (Foto: Coperion)

FFS Absack- und Palettieranlage IBP 250 von Coperion für die Produktion von technischen Kunststoffen am BASF-Standort in Südkorea. (Foto: Coperion)

In der Compoundieranlage kommen bewährte Coperion-Verfahren und -Komponenten zur energieeffizienten Förderung der Rohmaterialien zum Einsatz. Neu bei dieser Anlage ist der Einsatz von hochpräzisen K-Tron-Dosierungen. Diese sorgen für eine kontinuierliche, rezepturgenaue Zugabe von Rohmaterialien in das Herz einer jeden Linie, den Hochleistungs-Doppelschneckenextruder ZSK. Nach der anschließenden Granulierung und Trocknung sorgt die Fertigproduktförderung für einen schonenden Transport der Granulate zu den Fertigproduktsilos. Dort angelangt, wird das Granulat der vollautomatischen FFS Absack- und Palettieranlage IBP 250 zugeführt. Diese deckt die Prozessschritte Wiegen, Abfüllen, Markieren, Prüfen und Palettieren in einer Einheit ab. Bei der Planung der Anlage wurde darauf geachtet, dass alle Schritte im Prozess aufeinander abgestimmt sind.

Das eigens vor zehn Jahren für solche Projekte gegründete Coperion-Team setzt sich aus Spezialisten mehrerer internationaler Unternehmensstandorte zusammen. Diese ergänzen sich in der Prozess- und Anlagenplanung, Projektmanagement, Montagekoordination sowie der Inbetriebnahme. Durch die Nutzung dieses globalen Netzwerkes kann sichergestellt werden, dass für Kunden an jedem Standort rund um den Globus geeignete Lösungen realisiert werden – stets unter Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten und Möglichkeiten.

www.coperion.com

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