Engel: Premiere für drei Innovationen aus der Automatisierungstechnik

14.10.2019

Von der einfachen Produktentnahme und -ablage bis zum hochintegrierten, verketteten Fertigungsprozess entwickelt Engel Austria, Schwertberg (Österreich), maßgeschneiderte Automatisierungskonzepte. Ein durchgängiges Roboterportfolio und eine hohe Sonderautomatisierungskompetenz bilden die Basis, um in der Spritzgießverarbeitung höchste Qualität mit Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu vereinen. Zur K 2019 baut Engel sein Automatisierungsangebot weiter aus. Drei Innovationen feiern in Düsseldorf ihre Premiere.

Linearroboter mit extralangen Entformhüben

Die neue compact cell umschließt alle Automatisierungskomponenten und ist dabei deutlich schmaler als eine Standard-Schutzumwehrung. (Foto: Engel)

Die Engel viper Linearroboter werden durch die jüngste Weiterentwicklung im Einsatz noch flexibler. (Foto: Engel)


Die Reichweite der Engel viper Linearroboter wird zur K 2019 noch größer. In der Langausführung erreichen die Roboter bei identischen Traglasten und maximaler Dynamik längere Entformhübe, beim viper 20 zum Beispiel 1.100 statt bislang 900 mm. Damit kann der viper 20 Europaletten vollständig erreichen, wofür bislang selbst bei niedrigen Manipulationsgewichten mindestens ein viper 40 benötigt wurde. Die X-Hubverlängerung hält den Handlingbereich kompakt und senkt die Investitionskosten.
Neben mechanischen Optimierungen sind es smarte inject 4.0 Funktionen, die diese Innovation erst möglich gemacht haben. Entscheidend ist zum einen iQ vibration control für die aktive Schwingungskompensation und zum anderen multidynamic, das den Belastungszustand sehr genau bestimmt und auf dieser Basis die Roboterkinematik optimal ausnutzt. Beide Software-Lösungen gehören zum Standardumfang der viper Linearroboter.

Die X-Hubverlängerung ist ab der K 2019 als Option für viper Linearroboter in den Baugrößen 12 bis 60 verfügbar.

Pneumatischer Angusspicker mit besonders langer Standzeit

Engel pic A heißt der neue pneumatische Angusspicker, der antritt, gleich zwei Rekorde auf einmal zu brechen. Er ist nach Angaben von Engel der langlebigste und kompakteste Angusspicker am Markt.

Anstelle einer klassischen starren X-Achse besitzt der pic A als erstes Produkt in diesem Segment einen Schwenkarm, der auf engstem Raum agiert. Die neue Kinematik ermöglicht eine stufenlose Einstellung des Entformhubs bis maximal 400 mm. Neu ist außerdem, dass sich auch das Y-Achsmodul mit nur wenigen Handgriffen verstellen lässt. Der Drehbereich der A-Achse passt sich zwischen 0 und 90° flexibel an die jeweiligen Erfordernisse an.

Ein weiteres Plus ist der erhöhte Bedienkomfort: In vollständig eingeschwenkter Position, gibt der pic A den gesamten Werkzeugbereich frei, was einen sehr einfachen und schnellen Werkzeugwechsel ermöglicht. Das zeitaufwändige Ausschwenken des Angusspickers und Justieren der XY-Verstelleinheit gehören der Vergangenheit an.

Die Steuerung des pic A ist wie die Steuerung aller anderen Engel Roboter in die CC300 Steuerung der Spritzgießmaschine integriert. Auf diese Weise lässt sich der Gesamtprozess zentral steuern. Auch als pneumatischer Angusspicker erfüllt der pic A die strenge Roboternorm EN ISO 10218 nach PL d und ist durchgängig zweikanalig ausgeführt.

Kompakte Sicherheitszelle gewährt beste Zugänglichkeit

Die Engel viper Linearroboter werden durch die jüngste Weiterentwicklung im Einsatz noch flexibler. (Foto: Engel)

Die neue compact cell umschließt alle Automatisierungskomponenten und ist dabei deutlich schmaler als eine Standard-Schutzumwehrung. (Foto: Engel)

Bei der Integration von Robotern, peripheren Systemen und weiteren Prozesseinheiten geht es nicht nur um eine kompakte Anordnung, sondern auch um ein sicherheitszertifiziertes Zusammenspiel der Komponenten. Um beide Aspekte wirtschaftlich zu vereinen, bietet Engel standardisierte, modulare Lösungen an. Neu ist die compact cell, die sich am Messestand von Engel mit einer Medical-Anwendung erstmalig dem Fachpublikum präsentiert. Für die vollständig automatisierte Herstellung von Gehäuseteilen umschließt die compact cell das Teilehandling und den Boxenwechsler und ist dennoch deutlich schmaler als eine Standard-Schutzumwehrung. Dabei erweist sich die einfach zu skalierende Sicherheitszelle als äußerst flexibel. Beim Öffnen wird der Boxenwechsler automatisch zur Seite geschoben, um mit nur einem Handgriff in kürzester Zeit freien Zugang zum Werkzeug zu erhalten. Außer dem Boxenwechsler lassen sich weitere Automatisierungseinheiten, wie zum Beispiel ein Etagenförderband oder Trayserver, mit der compact cell umwehren. Der standardisierte Aufbau macht das Umrüsten der Anlage besonders einfach und ermöglicht selbst in regulierter Reinraumumgebung einen schnellen Produktwechsel.

www.engelglobal.com

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