Ewikon: Prozessüberwachung für Industrie 4.0-Projekt am SKZ

26.04.2022

Das Assistenzsystem smart Control als „Machine Package“ zur Anbringung an der Spritzgießmaschine. (Foto: Ewikon)

Das Assistenzsystem smart Control als „Machine Package“ zur Anbringung an der Spritzgießmaschine. (Foto: Ewikon)

Mit einem Assistenzsystem smart Control zur ganzheitlichen Prozessüberwachung unterstützt der Heißkanalspezialist Ewikon, Frankenberg, das Industrie 4.0-Projekt Diginject des SKZ in Würzburg zum Aufbau einer digitalen Spritzgießzelle. Dieses vernetzt Spritzgießmaschine, Peripheriekomponenten wie Granulattrocknung und Temperierung, Werkzeugsensorik zur Druck- und Temperaturmessung sowie weitere Mess- und Kontrollsysteme. Alle Prozessdaten werden von smart Control über die Schnittstelle OPC UA zentral erfasst, gesammelt und übersichtlich dargestellt. Dies ermöglicht einen transparenten Fertigungsprozess mit kontinuierlicher Überwachung und Auswertung.

Das System smart Control stellt mit seinen Funktionalitäten laut Ewikon ein Novum im Bereich der Assistenzsysteme dar. Über das OPC-UA-Kommunikationsprotokoll kann es nicht nur mit sämtlichen Komponenten digitalisierter Produktionszellen kommunizieren, sondern integriert auch das Heißkanalsystem selbst sowie die Heißkanalperipherie in die vernetzte Fertigung.

Um größtmögliche Flexibilität zu gewährleisten wurde smart Control als sogenanntes „Machine Package“ zur Anbringung an der Spritzgießmaschine geliefert. Dies hat den Vorteil, dass das System für verschiedene Werkzeuge genutzt werden kann. Zusätzlich wurde die Funktion Virtual Rheology integriert. Nach Einlesen der Material- und Geometriedaten für das entsprechende Werkzeug ermöglicht diese eine Live-Simulation der Scherraten und der Verweilzeit im Heißkanalsystem auf Basis der aktuellen Prozessdaten. Damit kann der Spritzgießprozess gezielt angepasst werden, beispielsweise bei der Verarbeitung schersensibler oder verweilzeitkritischer Materialien.

Inbetriebnahme des Systems beim SKZ in Würzburg (v.l.): Georg Schwalme (SKZ), Jakob Schüder (SKZ), Dr. Stefan Eimeke (Ewikon). (Foto: Ewikon)

Inbetriebnahme des Systems beim SKZ in Würzburg (v.l.): Georg Schwalme (SKZ), Jakob Schüder (SKZ), Dr. Stefan Eimeke (Ewikon). (Foto: Ewikon)

Bei einem Vor-Ort-Termin mit Ewikon-Geschäftsführer Dr. Stefan Eimeke, Georg Schwalme, Bereichsleiter Spritzgießen und Additive Fertigung beim SKZ und Projektingenieur Jakob Schüder wurde das System offiziell in Betrieb genommen. Die Spritzgießzelle soll in einem weiteren Schritt in die im Bau befindliche SKZ-Modellfabrik integriert werden, in der industrielle Aufgabenstellungen und neue Verfahren für die Serienfertigung in einer industrienahen Umgebung optimal getestet werden können.

www.ewikon.com

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