Farrag Tech: Gleichbleibende Produktqualität bei niedrigem Energieverbrauch

04.09.2019

Farrag Tech ist Pionier für das Verfahren, Druckluft während der Trocknung einzusetzen. (Foto: Farrag Tech)

Farrag Tech ist Pionier für das Verfahren, Druckluft während der Trocknung einzusetzen. (Foto: Farrag Tech)

Trockner für Schüttgüter CARD E/S, CARD M und CARD L/XL sowie die Innenkühlgeräte Blow Moulding Booster und Blow Air Chiller stellt die Farrag Tech GmbH, Wolfurt (Österreich), auf der K 2019 vor. Dank der vom Unternehmensgründer entwickelten Verfahrens, Druckluft während der Trocknung einzusetzen, ist es möglich, eine gleichbleibende Produktqualität bei niedrigem Energieverbrauch zu gewährleisten.

Rainer Farrag revolutionierte 1991 mit seiner Erfindung des Economic Resin Dryers (ERD) den Granulattrocknungsprozess. Über die Jahre hinweg wurde die bewährte ERD-Technologie weiterentwickelt und ist bis heute im Einsatz – allerdings unter dem Namen CARD (Compressed Air Resin Dryer). Die Trocknervarianten dieser Serie können unter anderem mit Systemen zum Schwitzwasserschutz und zur internen Formenkühlung kombiniert werden. Auf diese Weise gestalten sie ganze Prozesse der Kunststoffverarbeitung effizienter.

Auch wenn die Grundtechnologie der Entwicklung bis zum heutigen Tag unberührt blieb, wurden über die Jahre hinweg einige Optimierungen an der Anlage vollzogen, die heute unter dem Namen CARD bekannt ist. So sorgen die bessere Prozessintegration und moderne Regelungen wie der SLEEP-Mode oder die Reduktion der Luftmenge nach Erreichen einer bestimmten Temperatur im oberen Bereich des Trocknungsbehälters für eine zusätzliche Reduzierung des Energieverbrauchs innerhalb des gesamten Verfahrens; die Wärmerückgewinnung aus dem Luftverdichter hat mittlerweile sogar zu einer Granulattrocknung geführt, die weitestgehend auf zusätzlich zugeführte Energie verzichten kann.

Inzwischen wird der CARD zudem nicht nur für die reine Granulattrocknung verwendet, sondern auch in Kombinationen mit weiteren Systemen. Die Idee hierfür kam Farrag Ende der 90er Jahre. „Damals habe ich bei einem US-amerikanischen Kunden aus Wisconsin die notwendige Druckluft aus dem Extrusionsblasverfahren für die interne Kühlung eines Benzinkanisters verwendet“, berichtet der Unternehmensgründer. „Die hierbei anfallende Spülluft habe ich dann wiederum für die Trocknung des Rohmaterials genutzt und die trockene Abluft aus dem Behälter wurde danach in den abgeschotteten Werkzeugbereich eingespeist.“

Dadurch gelang es Farrag innerhalb eines einzigen Prozessvorgangs, die Entfeuchtung des Granulats mit der internen Kühlung des Produkts zu verbinden und Materialstress durch den zusätzlichen Schwitzwasserschutz der zugeführten Abluft zu verhindern. Die Produktion konnte in der Folge – bei gestiegener Produktqualität und niedrigeren Herstellungskosten – um 35 Prozent erhöht werden. Die Ergebnisse blieben auch der Branche nicht verborgen; die Drucklufttechnologie im Rahmen der Granulattrocknung erfreut sich nach Unternehmensangaben immer größerer Beliebtheit.

www.farragtech.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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