Herbold: Maschinenkonzepte für Zerkleinerung jeglicher Reststoffe

12.09.2019

Das Messeexponat, die Zerkleinerungsanlage SMS 80/160 SB ist mit der neuen horizontalen Zwangsbeschickung ausgestattet. (Foto: Herbold)

Das Messeexponat, die Zerkleinerungsanlage SMS 80/160 SB ist mit der neuen horizontalen Zwangsbeschickung ausgestattet. (Foto: Herbold)

Auf der K 2019 informiert die Herbold Meckesheim GmbH über ihr breites Maschinenspektrum für die Aufbereitung von Kunststoffabfällen. Hierzu gehören als Live-Exponat die horizontal beschickte Schneidmühle SMS 80/160 sowie diverse Informationsangebote über den neuen Shredder EWS 60/210, den neuen Zweiwellenshredder DWS sowie eine neue Generation von Label-Removern für PET-Flaschen, bei der sich die Maschinenparameter exakt auf das Inputmaterial anpassen lassen.

„Zerkleinern, Waschen, Trennen und Trocknen und Agglomerieren sind unsere Hauptprozesse. Unsere Kunden schätzen die breite Palette an Maschinenoptionen und die individuell abgestimmten Anlagenkonzepte aus einer Hand. Mit unserem Fokus auf Circular Economy treffen wir auf ganzer Linie den Zeitgeist“, so Geschäftsführer Werner Herbold.

Für die Vorzerkleinerung bietet das Unternehmen Shredder, Granulatoren, Guillotinescheren sowie Hammermühlen. Ein neues Modell ist der EWS 60/210, der sich dann eignet, wenn komplette Ballen vor der Wäsche zerkleinert werden sollen. Der Shredder ist sowohl für Trocken- als auch Nassbetrieb entwickelt und überzeugt neben hoher Kapazität mit seinem wartungsfreundlichen Design. Die Maschine ist sehr robust und auf Langlebigkeit ausgelegt. Der Zerkleinerer stellt bei vielen Anlagen die erste Prozessstufe dar, dabei sind Störstoffe häufig nicht zu vermeiden. „Wir haben bei der Entwicklung daher einige Besonderheiten berücksichtigt, die bei anderen Maschinen am Markt nicht zu finden sind. So zum Beispiel der vollkommen verschleißgeschützten Rotor, der neben individuellen Messerkonfigurationen vor allem mit geschraubten Panzerplatten ausgestattet ist und über eine spezielle Mahlraumabdichtung verfügt“, beschreibt der Vertriebsleiter Daniel Zeiler. Die ersten Maschinen seien bereits bei Kunden in Europa erfolgreich im Einsatz.

Neuer Zweiwellenshredder DWS

Als weitere Messeneuheit informiert Herbold über den neuen Doppelwellenshredder mit mittig positioniertem Stator. Die Maschine hat aufgrund der großen Rotorangriffsfläche ein sehr gutes Einzugsverhalten und ist für Materialien geeignet, die mit herkömmlichen Shreddern nur dosiert beschickt werden können, wie z.B. Big-Bags oder großvolumige Behälter.

Herbold-Mühlen vermahlen alle Kunststoffabfälle, sowohl aus Spritzguss, Blasformen, Tiefziehen, Rotomoulding, Kalandrierung als auch aus allen Extrusionsprozessen zur Herstellung von Folien, Rohren, Profilen und Platten. Schneidmühlen mit Zwangszuführung Typ SB sind seit mehreren Jahren bereits im Einsatz. „Wir haben die Maschinenserie nun bewusst auf eine komplett horizontale Beschickung umkonstruiert“, erklärt der Geschäftsführer Technik Karlheinz Herbold. Das Aufgabematerial wird nicht wie bei Standardschneidmühlen durch Schwerkraft von oben in die Mahlkammer aufgegeben, sondern durch eine gleichmäßige Zuführung mittels Förderschnecken horizontal auf Rotorhöhe dem Mahlraum zugeführt. Dazu wurden Maschinengehäuse und Zuführung komplett neu konstruiert, um allen Belangen hinsichtlich Zerkleinerungsleistung und Wartungszugänglichkeit Rechnung zu tragen.

Einfache Zugänglichkeit zum Mahlraum erleichtern Reinigungs- und Wartungsarbeiten. (Foto: Herbold)

Einfache Zugänglichkeit zum Mahlraum erleichtern Reinigungs- und Wartungsarbeiten. (Foto: Herbold)

Das Modell SMS 80/160 SB ist auf dem Messestand als Exponat zu sehen. Als Besonderheit seiner Zerkleinerungsanlagen beschreibt das Unternehmen das Rotorkonzept. Der Rotor, der aus einem einzigen geschmiedeten Stück hergestellt ist, steht für Stabilität. Schweißnähte können nicht reißen, weil nicht vorhanden. Die Messer dieses Rotors können sich nicht verschieben, weil sie gegen einen massiven Rückenanschlag angeschraubt sind. Diese Bauweise erleichtert auch die Reinigung, es gibt keine „toten Ecken“, in denen sich Mahlgutreste festsetzen können.

www.herbold.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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