Hotset: High-Speed-Temperiersystem für hochwertige Oberflächen

01.06.2016

Die neue Temperierlösung für Spritzgieß-Werkzeuge vermeidet Oberflächenfehler, wie etwa Bindenähte. Zum Vergleich: Der linke Bereich (Pfeil) des abgebildeten Eiskratzers wurde konventionell temperiert, der rechte hingegen mit dem Z-System. (Foto: Hotset)

Die neue Temperierlösung für Spritzgieß-Werkzeuge vermeidet Oberflächenfehler, wie etwa Bindenähte. Zum Vergleich: Der linke Bereich (Pfeil) des abgebildeten Eiskratzers wurde konventionell temperiert, der rechte hingegen mit dem Z-System. (Foto: Hotset)

Eine neue Systemlösung für die gezielte partielle und zyklische Temperierung von Formwerkzeugen will die Hotset Heizpatronen und Zubehör GmbH, Lüdenscheid, auf der K 2016 präsentieren. Das so genannte Z-System erreicht eine Heizrate von 60 K/s. Bei der Herstellung von Spritzgussteilen lassen sich damit optisch hochwertige Oberflächen und sehr dünne Wanddicken realisieren. Darüber hinaus kann das effiziente und produktive System auch in anderen Bereichen des Werkzeugbaus, in denen schnelles Erwärmen und rasches Abkühlen gefordert sind, zum Einsatz kommen.

Mit dem Z-System lassen sich nach Angaben von Hotset unbeliebte Oberflächenfehler wie etwa Bindenähte oder matte Höfe vermeiden. im Gegensatz zu bisher bekannten Systemen sollen nur geringe Energiekosten anfallen und keine Zugeständnisse an die Produktivität gemacht werden müssen. Formwerkzeuge bzw. Kavitäten lassen sich damit gezielt partiell und in kurzen Zyklen schnell erwärmen und abkühlen.

Das neue High-Speed-Temperiersystem wurde von Hotset in Kooperation mit dem Kunststoffinstitut Lüdenscheid entwickelt. Ziel war es dabei, vorrangig den Spritzguss-Werkzeugbauern eine ebenso effiziente wie einfache Komplettlösung zu bieten, mit der sich sowohl sichtbare Oberflächenfehler an den Bauteilen (Bindenähte, matte Höfe, Freistrahlbildung) von vorneherein ausschließen als auch besonders dünne Wandstärken (Dünnwandspritzguss) verwirklichen lassen.

„Auch für die Abformung von Mikrostrukturen und die Herstellung von Miniaturbauteilen eröffnet unser Z-System völlig neue Perspektiven“, sagt Ralf Schwarzkopf, Geschäftsführer von Hotset. Merkmale des Temperiersystems sind neben der schnellen Heizrate von 60 K/s (an der Werkzeugwand) die linien- oder punktförmige dynamische Temperierung nur kleiner Massen mit geringen Wärmemengen sowie eine thermische Trennung innerhalb des Werkzeugs. Dabei kann die Heizleistung durch eine detaillierte Parametrierung auf die Geometrie des Bauteils und die Anforderungen des Produktionsverfahrens abgestimmt werden.

Außerdem ist es den Lüdenscheidern gelungen, das neue Temperiersystem so auszulegen, dass es nicht nur mit geringem Energiebedarf auskommt, sondern dass – je nach Anwendungsfall – eine Absenkung der Grundtemperatur des Werkzeugs möglich wird. Somit lässt sich die Zykluszeit reduzieren und die Produktivität steigern. Das Z-System wird dabei immer als maßgeschneiderte und einbaufertige Komplettlösung angeboten, deren Design an die werkzeug-, verfahrens- und steuerungstechnischen Vor-Ort-Bedingungen angepasst wird.

„Wir begleiten den Kunden und seinen Maschinenbediener von der Systemintegration über die Inbetriebnahme bis hin zur Anwenderschulung. Er erhält von uns ein Rundum-Sorglos-Paket und muss später am Touchscreen des Z-System-Controllers nur noch der Menüführung folgen“, erläutert Projektmanager Andreas Filler. Dabei ist die neue Entwicklung als technologischer Vorreiter einer neuen Generation von dynamischen Temperiersystemen gedacht, die demnächst auf den Markt kommen sollen.

www.hotset.com

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