IKT: Prozessmonitoring bei der Herstellung dickwandiger FKV-Bauteile

16.07.2020

Prüfaufbau an einer dickwandigen (30 mm) GFK-Probe. (Foto: IKT)

Prüfaufbau an einer dickwandigen (30 mm) GFK-Probe. (Foto: IKT)

Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart entwickelt und erforscht gemeinsam in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt mit der TU Dresden, der TU Hamburg und der TU Braunschweig Methoden, um den Einfluss von Materialfehlern auf das Versagensverhalten dickwandiger Faserkunststoffverbunde (FKV), wie sie in der Luft-, Schifffahrt und Windkraft vermehrt zum Einsatz kommen, vorherzusagen.

Das IKT forscht hierbei an Prüfmethoden, um Defekte, wie Faserfehlorientierung in dickwandigen glasfaserverstärkten Kunststofflaminaten (GFK), zerstörungsfrei zu detektieren. Insbesondere wird die optimale Detektion modelliert und mittels angepasster Ultraschallprüfsystemen durchgeführt. Zusätzlich kommt die Prüftechnik auch im Herstellungsprozess zum Einsatz, in dem die Harzfront während des Füllvorgangs im HD-RTM-Werkzeug, mithilfe von Phased-Array Ultraschallprüfköpfen, in-situ detektiert werden soll. Durch frühzeitige Erkennung von Schadensbildern oder Kennwertvariationen, kann schneller durch Anpassung der Herstellungsparameter reagiert werden.

www.ikt.uni-stuttgart.de

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