Koch: Zwei Trocknerkonzepte vereint

24.09.2020

Im neuen Trockenluftrockner EKO-N hat Koch-Technik, Ispringen, die Vorteile der zwei erfolgreich funktionierenden Trocknerkonzepte CKT und EKO zu einer neuen Trocknereinheit zusammengefügt. Es sind neun verschiedene Baugrößen mit Durchsätzen von 110 bis 2.000 m³/h erhältlich.

Das vom EKO-Trockner übernommene Wärmetauscherkonzept im Rohrsystem wurde bei der EKO-N-Baureihe weiter verbessert und kommt hier effizienter zum Einsatz. Durch die thermische Energierückführung verringert sich der Energieeinsatz um 20 bis 30 %, abhängig von der Trocknungstemperatur des Materials. Somit reduziert sich der durchschnittliche Energieverbrauch bei gleichbleibender Qualität.

Der neue EKO-N Granulattrockner mit verschiedenen Trocknungsbehältern. (Foto: Koch-Technik)

Der neue EKO-N Granulattrockner mit verschiedenen Trocknungsbehältern. (Foto: Koch-Technik)

Der EKO-N-Trockner beinhaltet serienmäßig frequenzgeregelte Trocknungsgebläse und die energiesparende Taupunktsteuerung (beides ab EKON 300F). Für die EKO-N-Trocknungsbehälter steht die Koch-Öko-Energieanlagensteuerung zur Verfügung, welche sich dem Trocknungsprozess energiesparend, materialschonend und intelligent anpasst. In der Kombination von Taupunkt-, Öko-Anlagensteuerung sowie frequenzgeregelten Gebläsen sind bei der Granulattrocknung Energieeinsparungen von bis zu 50 % möglich.

Entsprechend dem modularen Koch-Baukasten-Prinzip können in den EKO-N verschiedene Trocknungsbehälter von 40 bis 800 l integriert werden. Ein weiterer Vorteil: Durch den modularen Aufbau der Trocknungsanlage kann eine Erweiterung von Trocknungsbehältern problemlos durchgeführt werden.

Neben der Steuerung Siemens S7 besitzen alle EKO-N-Trockner ein 10,4-Zoll-Touch-Panel-Display. Damit kann sich der Anwender alle relevanten Betriebszustände und Informationen übersichtlich anzeigen lassen und jederzeit Parameter, wie Trocknungszeit, Temperatur und Verweilzeit anpassen. Über Sensoren wird der Trocknungsprozess kontinuierlich überwacht. Um die Feuchtigkeit des Granulats aufzunehmen und die erforderliche Restfeuchte des zu trocknenden Materials zu erreichen, ist die Erzeugung von Trockenluft mit einem Taupunkt von -55 °C möglich.

Über den Ethernet-Anschluss lässt sich der EKO-N in ein firmeninternes Netzwerk einbinden und so die Trocknung über die Koch-Visualisierungssoftware zentral überwachen. Zum weiterführenden Einsatz in der Industrieautomation, also dem praktischen Einsatz in einer auf Industrie 4.0 ausgerichteten Kunststoffverarbeitung, bieten die neuen Trockner mit dem offenen Schnittstellenstandard OPC-UA die Möglichkeit zu einem herstellerunabhängigen Austausch von Daten zwischen Produktionsmaschinen und Peripherie.

www.koch-technik.de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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