Kraiburg TPE: Vibrations- und Geräuschdämpfung für Elektro-Räder und -Roller

15.11.2018

Bei den Pedelecs von Askoll ist der Akku in einem Gehäuse am Steuerrohr untergebracht, wo er sich zum Laden bequem herausnehmen lässt. TPE-Dichtungen sorgen dafür, dass das Gehäuse wasserdicht ist und Geräusche reduziert werden. (Foto: Askoll)

Bei den Pedelecs von Askoll ist der Akku in einem Gehäuse am Steuerrohr untergebracht, wo er sich zum Laden bequem herausnehmen lässt. TPE-Dichtungen sorgen dafür, dass das Gehäuse wasserdicht ist und Geräusche reduziert werden. (Foto: Askoll)

Italiens führender Hersteller von elektrischen Zweirädern, die Firma Askoll in Dueville, setzt bei zwei Präzisionsdichtungen am neuen Akkugehäuse für das wachsende Angebot seiner Pedelecs und Elektroroller auf thermoplastische Elastomere der Marke Thermolast K von Kraiburg TPE, Waldkraiburg. Eingesetzt werden die TPEs zur Vibrations- und Geräuschdämpfung am Akkuanschluss sowie zur wasserfesten Abdichtung des Akkugehäuses. Zu den wichtigsten Anforderungen gehört dabei die zuverlässige Haftung auf glasfaserverstärktem PBT trotz geringer Kontaktflächen.

Elektrofahrzeuge benötigen leistungsfähige Materialien, die für eine angenehm leise Fahrt sorgen, indem sie unerwünschte Umgebungsgeräusche eliminieren. Im Fall externer Bauteile wie bei Akkugehäusen muss zudem die Witterungsbeständigkeit und Wasserfestigkeit des Gehäuses sichergestellt werden. Das eröffnet interessante neue Anwendungsmöglichkeiten für thermoplastische Elastomere (TPE).

„Für die geräuschdämpfende Ummantelung des Akkuanschlusses und die Dichtung des neu gestalteten Akkugehäuses unserer Räder und Roller haben wir ein Material gesucht, das nicht nur bei der Geräuschminimierung punktet, sondern gleichzeitig gute mechanische Werte aufzeigt und sich wirtschaftlich verarbeiten lässt“, erklärt Paolo Trabuio, Elektroroller-Projektmanager bei Askoll. „Kraiburg TPE hat uns auf unserem langen Weg vom Konzept bis zur Markteinführung begleitet und uns bei der Materialauswahl, der Designoptimierung sowie den Haftungs- und Spritzgießversuchen kompetent unterstützt.“

Beide TPE-Anwendungen werden im 2K-Spritzgießverfahren gefertigt, was eine hervorragende direkte Haftung zu dem für das Akkugehäuse verwendeten glasfaserverstärkten PBT voraussetzt. Dank des großen Verarbeitungsfensters und der guten Fließeigenschaften des gewählten Thermolast-K-Compounds wird ein genauer und dichter Sitz auf der schmalen Kontaktfläche der unteren Gehäuseschale gewährleistet. Darüber hinaus verfügen die langlebigen thermoplastischen Elastomere über entsprechende mechanische Eigenschaften, um sowohl den Stößen und Vibrationen des Gehäuses beim Fahren Stand zu halten als auch nicht zu verschleißen, wenn der wartungsfreie Akku zum Aufladen häufig entfernt wird.

www.kraiburg-tpe.com

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