KraussMaffei: Netstal wird als Produktmarke fortgeführt

02.08.2019

Das Beste aus zwei Welten – mit der neuen Dachmarke KraussMaffei bündeln KraussMaffei, München, und Netstal, Näfels (Schweiz), ihre Kompetenzen in der Spritzgießtechnik. Mit dem gemeinsamen Portfolio will das Unternehmen noch schlagkräftiger vor allem in den Branchen Medizintechnik und Verpackung auftreten. Die Messeexponate auf der K in Düsseldorf verdeutlichen diese Zielrichtung.

Hans-Ulrich Golz: „Unter der gemeinsamen starken Marke KraussMaffei bündeln wir unsere Spritzgieß-Kompetenzen und werden zukünftig mehr denn je die Entwicklung in der Spritzgießwelt vorantreiben.“ (Foto: KraussMaffei)

Hans-Ulrich Golz: „Unter der gemeinsamen starken Marke KraussMaffei bündeln wir unsere Spritzgieß-Kompetenzen und werden zukünftig mehr denn je die Entwicklung in der Spritzgießwelt vorantreiben.“ (Foto: KraussMaffei)

„Unter der gemeinsamen starken Marke KraussMaffei bündeln wir unsere Spritzgieß-Kompetenzen aus allen Anwendungsbereichen und werden zukünftig mehr denn je die Spritzgießwelt vorantreiben – getreu unserem neuen gemeinsamen Motto: Pioneering Plastics“, erklärt Hans-Ulrich Golz, President des Segments Spritzgießtechnik von KraussMaffei. Gemeinsam zielt man vor allem auf die Branchen Medizintechnik und Verpackung.

„One face to the customer”

Die bekannten Maschinenbaureihen (PX, CX, GX, MX von KraussMaffei sowie Elion, Elios, PET-Line von Netstal) und die Fertigungsstandorte bleiben bestehen. Die neue Vertriebsorganisation wird nach Wirtschaftsregionen geordnet, so dass jeder Kunde nur einen Ansprechpartner hat, der ihn umfassend betreut. Regionale Niederlassungen und Handelspartner schaffen mehr Kundennähe und erhöhen die Reaktionsgeschwindigkeit bei dringenden Anliegen. „Die gemeinsame globale und auf die Fläche ausgerichtete Vertriebsorganisation ist ein wichtiger Meilenstein, die Nähe zu unseren Kunden und Märkte noch weiter zu stärken und somit der Partner zu sein, der unseren Kunden stets die richtige Lösung bieten kann, um sein Geschäft erfolgreicher zu machen“, ergänzt Tobias Daniel, Vice-President Sales IMM bei KraussMaffei.

Deutliche Wachstumschancen für Verpackung und Medizintechnik

Nachhaltige Dünnwandverpackungen: Die Netstal Elios verarbeitet ganz im Sinne von Circular Economy ein zertifiziertes erneuerbares Polypropylen. (Foto: KraussMaffei)

Nachhaltige Dünnwandverpackungen: Die Netstal Elios verarbeitet ganz im Sinne von Circular Economy ein zertifiziertes erneuerbares Polypropylen. (Foto: KraussMaffei)

Mit dem sich perfekt ergänzenden Portfolio sieht man in den Bereichen Verpackung und Medizintechnik deutliche Wachstumschancen. „Im Bereich Verpackung bieten wir unseren Kunden ein in der Branche einzigartiges Spektrum – von den Netstal Hochleistungsschnellläufern Elios und Elion für Dünnwandverpackungen bis hin zu Lösungen für große Logistik-Artikel wie Transportboxen oder Paletten. Hier empfehlen sich die GX- und MX-Baureihen von KraussMaffei“, so Golz. Die Messeexponate auf der K in Düsseldorf verdeutlichen diese Zielrichtung.

Eine GX 1100, die den Schließkraftbereich der GX-Baureihe nach oben erweitert und hier ihre Markteinführung erlebt, fertigt Eimer mit 20 l Fassungsvermögen und Dekoration im In-mould-Labeling-Verfahren (IML). Mit rund 1.500 g Schussgewicht (in zwei Kavitäten) und einer Zykluszeit von 14 s verdeutlicht die Anwendung die Stärke der GX im Schwergewichtsbereich, während die benachbarte Netstal Elios 4500 in Zykluszeiten unter 3,5 s sechs Rundschalen mit IML-Dekor (Gewicht 250 g) produziert. „Ganz im Sinne von Circular Economy verarbeiten wir für diese Dünnwandverpackung ein zertifiziertes erneuerbares Polypropylen“, ergänzt Golz.

Auch bei der Medizintechnik liegen die Schwerpunkte der Schnellläufermaschine Netstal Elion 800 auf Ausbringungsmenge und höchster Präzision. Unter Reinraumbedingungen entstehen 16 Spritzen aus Cyclic Olefin Copolymer (COC). Die fehlerfreie Einhaltung der Good Manufacturing Practice wird mit Smart Operation für die aXos-Steuerung sichergestellt. Ein Novum stellt die digitale Inline-Bedruckung des Spritzenkörpers dar. Hersteller profitieren vom geringeren logistischen Aufwand und dem reduzierten Risiko in der Prozess- und Logistikkette.

Mikrospritzgießen vom Feinsten: Auf der PX 25 mit einer Schließkraft von 250 kN entstehen auf der K Mikro-Membranen aus Flüssigsilikon. (Foto: KraussMaffei)

Mikrospritzgießen vom Feinsten: Auf der PX 25 mit einer Schließkraft von 250 kN entstehen auf der K Mikro-Membranen aus Flüssigsilikon. (Foto: KraussMaffei)

Die kleinste vollelektrische PX 25 mit einer Schließkraft von 250 kN hingegen zeigt höchst anspruchsvolles medizinisches Mikrospritzgießen mit Flüssigsilikon (LSR). Eine Micro-Membran mit nur 0,3 g Schussgewicht (8-fach) entsteht in 14 s Zykluszeit. Dafür wurde sogar eine nur 12 mm dünne Schnecke für kleinste Schussgewichte entwickelt. Die Maschinenfunktion APC plus zeigt auch bei dieser Mikrospitzgieß-Anwendung mit LSR ihre Stärken und sorgt für eine hohe Schussgewichtskonstanz und damit konstante Bauteilqualität.

Dass beide Maschinen über eine Reinraum-Ausstattung verfügen, die beispielsweise besonders leicht zu reinigende Oberflächen beinhaltet und für Reinräume geeignet ist, versteht sich von selbst. Auch digitale Services zur Prozessverbesserung sowie der Sammlung und Auswertung von Daten umfasst das Angebot.

www.kraussmaffei.com

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