Kumovis: Medizintechnik aus dem 3D-Drucker

08.11.2021

3D-gedrucktes PEEK-Implantat. (Foto: Kumovis)

3D-gedrucktes PEEK-Implantat. (Foto: Kumovis)

Kumovis, ein Münchner Start-up für medizinischen 3D-Druck, zeigt im Herbst 2021 seinen neuen End-to-End-Workflow für die additive Fertigung medizinischer Produkte. Mit dieser branchengerechten Lösung ermöglicht Kumovis, Medizinprodukte aus Hochleistungskunststoffen wie PEEK effizienter als mit konventionellen Verfahren zu fertigen und gemäß MDR auf den Markt zu bringen. Neben dem 3D-Drucker Kumovis R1 und den medizinischen Applikationen am Stand wird Kumovis auch in Form von Diskussionen und Fachvorträgen auf der Compamed, Formnext und den AM Medical Days vertreten sein.

Zukunft des 3D-Drucks in der Medizin

Die AM Medical Days ist die neue Entscheider- und Expertenkonferenz rund um zukunftsweisende Medizintechnik aus dem 3D-Drucker im Estrel Congress Center in Berlin. „Kumovis ist stolz, als Gründungspartner der AM Medical Days schon heute einen weiteren Beitrag zur Zukunft des 3D-Drucks in der Medizin leisten zu können“, sagt Stefan Leonhardt, Co-CEO und Mitgründer der Kumovis GmbH. „Wer sich mit 3D-gedruckten Medizinprodukten oder der Zukunft im OP professionell befasst, kommt am Besuch dieses Events kaum vorbei.“ Um diese Themen wird es insbesondere in der Podiumsdiskussion mit Kumovis am ersten Tag der zweitägigen Konferenz gehen. Stefan Leonhardt fügt hinzu: „Über die AM Medical Days hinaus freuen wir uns, auf den beiden Pflichtterminen Compamed und Formnext mit Interessierten endlich wieder persönlich in Kontakt zu treten.“

Des Weiteren spricht Stefan Leonhardt im Rahmen der AM Medical Days über den gegenwärtigen Zustand additiv gefertigter Kunststoffimplantate: Welche Anwendungen sind heute möglich, welche noch im Entwicklungsstadium? Und wie lassen sich unter erschwerten Marktbedingungen – Stichwort MDR – Innovationen mit 3D-Druck umsetzen? Diese und weitere Fragen wird Kumovis während der AM Medical Days beantworten. Vom 22. bis 23. November finden Interessierte vor Ort am Kumovis-Stand zudem repräsentative Bauteile aus medizinisch geeigneten Hochleistungskunststoffen.

Additive Implantat-Fertigung live am Messestand

Auch auf der Formnext (16. bis 19. November) in Frankfurt ist Kumovis dieses Jahr wieder als Aussteller vertreten. Am Stand wird erstmals seit 2019 der FLM-3D-Drucker Kumovis R1 live erlebbar sein. Dieses Jahr druckt Kumovis für das Messepublikum Implantate vor Ort.

Wie auch auf den beiden anderen Veranstaltungen im November erfahren sie alles über den neuen End-to-End-Workflow – von der DICOM-Verarbeitung über 3D-Druck und Nachbearbeitung bis zur Zulassung des jeweiligen Medizinprodukts. Die Lösung umfasst zum einen die Bereitstellung des 3D-Druckers und der Slicing-Software, zum anderen liefert Kumovis anwendungsspezifische Prozesse und regulatorische Daten wie die Maschinenqualifikation sowie die biologische und mechanische Validierung. Mit diesem Gesamtpaket können Medizinproduktehersteller MDR- und FDA-Märkte regelkonform und schneller als mit konventionellen Verfahren – dem Fräsen oder Spritzgießen zum Beispiel – bedienen und Kosten sparen.

Zulassung im Fokus

Medtech-Unternehmen und Krankenhäuser erreichen beim 3D-Druck medizinischer Produkte mit dem Kumovis R1 und Werkstoffen wie PEEK, PEKK oder PPSU die bekannten mechanischen Eigenschaften aus konventioneller Fertigung. Ein Bild davon kann sich das Fachpublikum auf der Medizintechnik-Messe Compamed in Düsseldorf vom 15. bis 18. November machen. Dort liegen ebenfalls am Kumovis-Stand anwendungsspezifische Bauteile bereit. Und ein weiteres Anliegen der Medizintechnik steht auf dem Programm: die neuen regulatorischen Anforderungen der MDR.
Kumovis wird das Thema für das Publikum im „Compamed Suppliers Forum by DeviceMed“ aufgreifen und unter dem Titel „Implantate und Instrumente individualisiert oder in Serie gefertigt aus Hochleistungskunststoffen – Design, Druck und Zulassung“ fachgerecht präsentieren.

www.kumovis.com/de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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