Lanxess: Antioxidantien für Reifen und technische Gummiwaren

07.10.2019

Für die verschiedenen Arten der Alterung von Gummiartikeln bietet Lanxess, Köln, ein umfangreiches Sortiment an Antioxidantien und Antiozonantien an. Sie können miteinander kombiniert werden, um das individuelle Wirkspektrum des einzelnen Additivs noch weiter zu verbessern. Diese leistungsfähigen Kautschukchemikalien für die Gummi verarbeitende Industrie präsentiert der Spezialchemie-Konzern auf der K 2019. Die Produkte bietet der Geschäftsbereich Advanced Industrial Intermediates (AII) größtenteils als Granulate an, die sich leicht, sicher und staubarm dosieren und einarbeiten lassen.

Das Alterungsschutzmittel Vulkanox hat sich für Reifen und andere Gummiprodukte bewährt. (Foto: Lanxess)

Das Alterungsschutzmittel Vulkanox hat sich für Reifen und andere Gummiprodukte bewährt. (Foto: Lanxess)

Im Fokus auf der K 2019 steht das Alterungsschutzmittel Vulkazon AFS für die Herstellung von Latex, Kautschuk und Gummi. Es verhindert leistungsfähig Ozonrissbildung und führt nicht zu Verfärbungen. Daher eignet sich das Granulat für den Einsatz in Chloroprenkautschuk-basierten Artikeln wie Kfz-Bauteile und Wassersportanzüge sowie technische Textilien zur Fertigung von Schutzbekleidung mit hochresistenten, mediendichten Barriereschichten.

Ozonschutz ohne Fleckenbildung oder Kontaktfärbung

Ozon ist eines der stärksten Oxidationsmittel und greift die meisten organischen Verbindungen an. Dazu gehören auch elastomere Werkstoffe, bei denen die Lebensdauer und die Produktqualität durch relativ niedrige Ozonkonzentrationen beeinflusst werden können. Die UV-Strahlung der Sonne, elektrische Entladungen strombetriebener Maschinen oder Aggregate sowie die Stickoxide in verschmutzter Luft tragen zur Ozonbildung bei.

Die wichtigsten und weltweit verbreitetsten Antiozonantien sind die substituierten Para-Phenylendiamine (PPD). Diese Stoffe verursachen jedoch eine Verfärbung der Vulkanisate und führen zu Kontaktfärbungen, so dass sie nur in schwarzen, aber nicht in weißen oder farbigen Gummiprodukten verwendet werden. Vulkazon AFS von Lanxess ist dagegen eine wirksame, nicht färbende Alternative für Anwendungen, bei denen Farbe und Design eine große Rolle spielen – oder bei denen es wichtig ist, jegliche Kontaktflecken zu vermeiden. „Unser Additiv kann entscheidend zur Entwicklung farbiger Gummiprodukte beitragen, da es den vom Kunden gewünschten Farbton nicht beeinträchtigt und gibt Designern von technischen Gummiwaren freie Hand für eine farbige Gestaltung“, erklärt Melanie Wiedemeier-Jarad, Technical Service Manager im AII-Geschäftsfeld Antioxidants & Accelerators (AXX).

Für alle Schritte der Gummiherstellung ein passendes Additiv

Zum Portfolio von Additiven und Hilfsmitteln für die Herstellung von Gummiartikeln gehören Trennmittel, Reifenmarkierungsfarben, Vulkanisationsheizbälge, Beschleuniger, Mastiziermittel, und Alterungsschutzmittel sowie Aramidfaser-Masterbatche. (Foto: Lanxess)

Zum Portfolio von Additiven und Hilfsmitteln für die Herstellung von Gummiartikeln gehören Trennmittel, Reifenmarkierungsfarben, Vulkanisationsheizbälge, Beschleuniger, Mastiziermittel, und Alterungsschutzmittel sowie Aramidfaser-Masterbatche. (Foto: Lanxess)

Alterungsprozesse, die überwiegend durch Sauerstoff-, Ozon- und Wärmeeinwirkung ausgelöst werden, verändern die Eigenschaften von Vulkanisaten und können im Laufe der Zeit zu ihrer teilweisen oder vollständigen Zerstörung führen. Dr. Jens-Hendrik Fischer, Leiter der Business Line AXX, kündigt an: „Auf der Kunststoffmesse stellen wir unser umfassendes Sortiment an leistungsfähigen Kautschukchemikalien vor. Dazu zählen die Oxidationsschutzmittel der Marke Vulkanox, die Ozonschutzmittel der Reihe Vulkazon sowie die Vulkanisationsbeschleuniger aus dem Sortiment Vulkacit. Lanxess ist einer der wenigen Hersteller, der für alle Schritte der Gummiherstellung das passende Additiv aus einer Hand anbietet.“

Für die Produktion von Reifen und stark beanspruchten technischen Gummiwaren vertreibt Lanxess das Alterungsschutzmittel TMQ (2,2,4-trimethyl-1,2-dihydroquinoline) unter dem Handelsnamen Vulkanox HS. Zur Herstellung dieser wichtigen Kautschukchemikalie hat Lanxess an seinen Standorten im norddeutschen Brunsbüttel und in Jhagadia, Indien, die Kapazitäten seiner World Scale-Anlagen ausgebaut, um das Wachstum seiner Kunden zu begleiten. „Durch Optimierungsmaßnahmen der Anlagen stehen seit Anfang 2019 zusätzliche Mengen für den weltweiten Markt zur Verfügung“, sagt Fischer.

axx.lanxess.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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