Lanxess: Hitzebeständige Gelbpigmente für Hochleistungspolymere

10.05.2021

Die Gelbpigmente der Marken Bayferrox und Colortherm bieten auch bei höchsten Herstellungstemperaturen eine gute Farbperformance. (Foto: Lanxess)

Die Gelbpigmente der Marken Bayferrox und Colortherm bieten auch bei höchsten Herstellungstemperaturen eine gute Farbperformance. (Foto: Lanxess)

Lanxess, Köln, hat seine Pigmentpalette Colortherm Yellow für hitzebeständige Hochleistungskunststoffe erweitert. Mit Colortherm Yellow 5 und 26 stehen zwei neue anorganische Gelbpigmente auf Eisenoxid- bzw. Zinkoxid-Basis zur Verfügung, die auf eine Einfärbung speziell im Temperaturbereich von 220 bis 260 °C ausgelegt sind. Bei gleichbleibend hoher Farbstärke im selben Farbort bieten sie Kunststoffherstellern und -verarbeitern einen guten Kompromiss zu den Best-in-Class-Produkten Colortherm Yellow 20 und Colortherm Yellow 30, die bis zu 300 °C hitzestabil sind.

Bei organischen Pigmenten führen hohe Verarbeitungstemperaturen oft zu einer beschleunigten Zersetzung; aber auch anorganische Alternativen können bei Temperaturen von über 180 °C Farbschwankungen unterliegen.

Lanxess bietet für eine zuverlässige Gelbeinfärbung von Hochtemperatur-Polymeren die modulare Produktreihe Colortherm Yellow an. Sie umfasst die Eisenoxide Colortherm Yellow 5 und Colortherm Yellow 20 sowie die Zinkferrite Colortherm Yellow 26, Colortherm Yellow 30 und Colortherm Yellow 3950. Das Sortiment deckt sowohl das Farbspektrum an hellen, gesättigten Gelb- als auch Orangetönen ab. Kunststoff-Formulierungen lassen sich damit bei Verarbeitungstemperaturen von bis zu 300 °C realisieren.

Aufgrund ihres speziellen Herstellungsprozesses, ist laut Hersteller die Farbstärke der Zinkferrite Colortherm Yellow 26 und 30 im Vergleich zu alternativen Produkten um bis zu 20 % höher.

„Das Besondere an unserer Produktreihe Colortherm Yellow ist die hohe Flexibilität bei der Pigmentauswahl“, sagt Stefano Bartolucci, Global Market Segment Manager Plastics im Geschäftsbereich Inorganic Pigments bei Lanxess. Je nach Kunststoff-Typ ist bei den eingesetzten Pigmenten ein unterschiedlicher Grad an Hitzestabilität notwendig bzw. ausreichend. „Bei der Einfärbung von Polyethylen beispielsweise reicht es bereits aus, dass die eingesetzten Pigmente keine Farbveränderungen bei Verarbeitungstemperaturen von circa 240 °C aufweisen. Aber für Anwendungen in Polyamid, Polypropylen und Polyphenylensulfid ist eine Hitzestabilität von rund 300 °C unerlässlich“, erläutert Bartolucci.

Dank eines umfangreich ausgestatteten Kunststoff-Technikums kann Lanxess Kunststoffverarbeiter beim Einsatz ihrer Pigmente umfassend zu beraten. Der Service umfasst auch die Untersuchung der Hitzestabilität in kundenspezifischen Kunststoffanwendungen.

www.lanxess.de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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