Lehmann&Voss&Co.: Kieselsäurefüllstoff aus Biomasse

20.07.2022

Bei dem Kieselsäurefüllstoff handelt es sich um gefällte Kieselsäure, die Brisil, Halol Indien, im Rahmen eines rückstandsoptimierten chemischen Verfahrens aus Reishülsenasche gewinnt. Das Verfahren ist von Brisil entwickelt worden und wurde bereits patentiert. Die Evaluierung durch Lehmann&Voss&Co., Hamburg, bezieht sich dabei auf Elastomer-Anwendungen und ist auf Europa begrenzt.

Reishülsenasche fällt bei der Verbrennung von Reishülsen an. Diese Asche bezieht Brisil in enger Zusammenarbeit von Unternehmen, die die thermische Verwertung der Reishülsen vornehmen. Hieraus entsteht eine klassische Win-Win-Situation, da die Unternehmen aufgrund von strengeren Umweltnormen in der Verantwortung stehen, ihre biologischen Abfälle umweltgerecht zu entsorgen.

Die gefällte „grüne“ Kieselsäure kann als Füllstoff unter anderem in Reifen, Schuhsohlen, Förderbändern, Kabeln, technischen Gummiartikeln, Zahnpasta, Farben, Lacken und Kunststoffen zur Anwendung kommen.

Derzeit existiert eine Produktionsanlage im indischen Bundesstaat Gujarat mit einer Kapazität von 7.400 t/a. Weitere Produktionsanlagen in Asien befinden sich in Planung.

www.brisil.com
www.lehvoss.de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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