LPKF: Maschinenabnahme per Kamera

24.07.2020

LPKF, Fürth, setzt auf Digitalisierung, um aktuellen Reisebeschränkungen sowie dem Kundenwunsch nach Zeit- und Kostenersparnis aktiv zu begegnen. Damit Maschinen zeitnah abgenommen und geliefert werden können, kommen bei LPKF im Bereich Laser-Kunststoffschweißen zunehmend Kameras zum Einsatz. Ein erfolgreiches Modell auch für die Zukunft.

Laser-Kunststoffschweißsysteme von LPKF werden zunehmend per Kamera abgenommen. (Foto: LPKF)

Laser-Kunststoffschweißsysteme von LPKF werden zunehmend per Kamera abgenommen. (Foto: LPKF)

Im Normalfall werden Maschinen vor der Auslieferung vor Ort abgenommen. In den vergangenen Wochen und Monaten war dies aufgrund von Reisebeschränkungen kaum möglich. Um die Maschinen dennoch planmäßig liefern zu dürfen, setzt LPKF Kameras ein. Damit lassen sich zunächst allgemeine Aufnahmen und Rundgänge visualisieren. Bei konkreten Abnahmen können Kunden die Maschinenfunktionen auch live mitverfolgen und die Abnahme im Livestream vornehmen. Dabei werden – wie sonst vor Ort - alle relevanten Tests an den Maschinen durchgeführt und die Ergebnisse entsprechend protokolliert.

Simon Reiser, Managing Director des Segments Welding bei LPKF, ist über diese Entwicklung der Digitalisierung begeistert: „Im Bereich Laser-Kunststoffschweißen liegt der Exportanteil der LPKF-Systeme zwischen 60 und 70 Prozent. Besonders für die internationale Zusammenarbeit ist die Kamera in der momentanen Situation zu einem sehr wichtigen Werkzeug für uns geworden. Unsere Kunden können sich somit in Echtzeit von der optimalen Funktionsweise ihres neuen Lasersystems überzeugen. Ihr weiterer Benefit: eine enorme Zeit- und Kostenersparnis.“

In den Vordergrund gerückt ist gerade auch die Service-Initiative des Unternehmens. Servicetechniker sind weltweit rund um die Uhr für die Kunden erreichbar und übernehmen Wartungsvorgänge sowie Serviceprozesse digital per Remote-Support. Sollen Applikationen angepasst werden, können Maschinenanwender mit ihrer Handycam Live-Aufnahmen machen. Die Spezialisten von LPKF begleiten die Prozesse und unterstützen den Anwender dann per Telefon oder Videochat.

Schulungen zur Inbetriebnahme werden – sofern gewünscht - über Online-Konferenzen oder Webinare gegeben. Auch Software-Upgrades können online vorgenommen werden.

„Wir haben das Thema Digitalisierung jetzt schneller vorangebracht als es ursprünglich geplant war. Die Gespräche mit unseren Kunden zeigen uns, dass sie von den Möglichkeiten, die uns damit offenstehen, auch nach der Corona-Zeit profitieren möchten“, so Simon Reiser.

www.lpkf.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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