Mold-Masters: Installieren und Anschließen in einem Arbeitsschritt

19.09.2019

Die Fusion-Serie G2 von Mold-Masters ist ein komplett vormontiertes und anschlussfertig verdrahtetes System, das ein schnelles und problemloses Installieren und Anschließen in einem Arbeitsschritt ermöglicht. (Foto: Mold-Masters)

Die Fusion-Serie G2 von Mold-Masters ist ein komplett vormontiertes und anschlussfertig verdrahtetes System, das ein schnelles und problemloses Installieren und Anschließen in einem Arbeitsschritt ermöglicht. (Foto: Mold-Masters)

Ein komplett vormontiertes und anschlussfertig verdrahtetes System, das ein schnelles und problemloses Installieren und Anschließen in einem Arbeitsschritt ermöglicht, präsentiert Mold-Masters, Baden-Baden, auf der K 2019. Die Maschine ist damit schnellstmöglich wieder produktionsbereit. Der Fokus der Fusion-Serie G2 liegt auf der hochwertigen, wirtschaftlichen Fertigung von mittelgroßen bis großen Teilen und ist ideal für Fahrzeugkomponenten, Großgeräte, Logistikprodukte und zahlreiche ähnliche Anwendungen.

Dabei wurden zahlreiche Neuerungen in das System implementiert. So lässt sich der Heizungsschutz ganz einfach über den Düsen anbringen, um bei der Handhabung eine zusätzliche Schutzfunktion zu gewährleisten. Die Schutzhüllen werden schnell und einfach über die Düsen gezogen und rasten an der Düsenspitze ein. Neu ist auch eine wasserlose pneumatische Betätigung mit passiver Betätigungskühltechnologie (PACT). Dieses spezielle Design beseitigt herkömmliche Betätigungskühlleitungen durch positiven Kontakt und passive Übertragung der Wärme auf die Schließplatte. Dadurch ergibt sich eine wirksame Nutzung des bestehenden Kühlsystems des Werkzeugs.

Eine weitere Neuerung sind die Verschlussnadeljustierung und Schnellspanner für die Betätigungseinheiten der Fusion-Serie G2. Die Nadeleinstellungen können damit wesentlich schneller und einfacher erfolgen als bei den bisherigen Konstruktionen. Ein Schnellspannmechanismus gibt die Verschlussnadel frei, um die Wartung zu erleichtern und zu beschleunigen.

Mit Melt-Cube Evo präsentiert das Unternehmen zudem eine Weiterentwicklung für die lineare seitliche Anspritzung. Diese branchenweit einfachste lineare Konstruktion verkürzt die Ausfallzeiten und verbessert die Verarbeitungsfähigkeiten. Die Spitzen werden mit einer einzigen Schraube gesichert, so dass die Werkzeuge bis zu 85 Prozent schneller als bisher gewartet werden können. Dies kann die Ausfallzeiten bei einem 64-Kavitätensystem um bis zu fünf Stunden verkürzen. Auf dem Messestand wird eine Demo-Montageeinheit zur Verfügung stehen, an der Interessenten die Technologie selbst ausprobieren können.

Durch die Mold-Masters Brazed-Heater-Technologie mit eingelöteten Heizelementen bietet der Melt-Cube Evo nachweislich ein präzises Wärmeprofil. In Tests zeigte der das System nur 1 °C Differenz von einer Spitze zur anderen und bietet damit ideale Voraussetzungen für eine hochqualitative, gleichmäßige Produktion. Die Brazed-Heater-Technologie des Melt-Cube Evo sorgt außerdem dafür, dass weniger Steuerungszonen erforderlich sind, so dass ein einfacherer und kostengünstigerer Regler für die Anwendung eingesetzt werden kann. Erhebliche Kosteneinsparungen sind somit realisierbar.

Außerdem bietet die Melt-Cube Evo direkt am Anschnitt befindliche Spitzen (Gate-Located Tips), die am Kavitäteneinsatz angebracht sind und damit nicht der Wärmeausdehnung unterliegen. Dadurch bleibt die Konzentrizität von Spitze und Anschnitt erhalten, was eine kritische Voraussetzung für die Herstellung von hochqualitativen Teilen darstellt. Hinzu kommt die höhere Zuverlässigkeit, selbst bei Materialien mit hohem Schmelzflussindex (MFI).

Die Co-Injektion-Systeme Mold-Masters, vormals Kortec, werden ebenfalls gezeigt. Die Technologie wird für Barriereschichten in zahlreichen Komponenten eingesetzt, darunter Kaffeepads, Getränkebehälter aller Art, Vorformlinge und vieles mehr, jeweils in einem einzigen Arbeitsschritt. Diese leistungsstarken Barrieren verlängern die Haltbarkeit der Produkte bis auf das Fünffache, senken die Produktionskosten und bieten größere Flexibilität beim Design. Mold-Masters ist nach eigenen Angaben die Nummer eins im Bereich Co-Injektion (in Bezug auf die installierten Systeme).

Das auf der K 2019 gezeigte Co-Injektionssystem Connect ermöglicht die schnelle und problemlose Umrüstung einer bestehenden Standard-Spritzgießmaschine auf das Co-Injektion-Spritzgießen. Das einfachste Paket umfasst eine Co-Injektion Heiße Seite, eine E-Multi Zusatz-Einspritzeinheit sowie eine E-Multi Co-Injektionssteuerung. Mit diesem Paket können die erforderlichen Kapitalinvestitionen potenziell um bis zu 84 Prozent gesenkt werden.

Mit SeVG+ stellt Mold-Masters ein Servoantriebssystem für absolute Kontrolle und Präzision beim Öffnen und Schließen von individuellen Verschlussnadeln vor. Nadelposition, Beschleunigung, Geschwindigkeit, Hub, Timing und Sequenz jeder Nadel lassen sich unabhängig voneinander einstellen. Diese Parameter stellen allesamt kritische Elemente dar, um die Formteilqualität bei anspruchsvollen Anwendungen enorm zu verbessern. Der SeVG+ ist für alle Anwendungen verfügbar, einschließlich großer Fahrzeugbauteile.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Temperaturregelgeräte. Hier verspricht das Unternehmen einen richtungweisenden Fortschritt bei der Reglertechnologie für Heißkanalsysteme. Herkömmliche, unhandliche und teure Thermofühler-Kabel gehören demnach mit dem Tempmaster M3 der Vergangenheit an. Weitere Details will Mold-Masters jedoch erst auf der Messe verraten. Zudem werden dort auch die zahlreichen weiteren Tempmaster-Reglermodelle zu sehen sein, darunter Tempmaster M2+, Tempmaster M1+ sowie Tempmaster M-Ax.

Tirad ist ein Anbieter von Stammformen und Rahmen mit einer mehr als 25-jährigen Tradition. Das Unternehmen im Milacron-Verbund zeigt eine vollumfänglich bearbeitete 1.396 x 646 x 96 mm Formplatte inklusive umfangreichen DME-Zubehör. Die Firma arbeitet mit einer Genauigkeit von +/- 0,008 auf 1.000 mm und Größen von bis zu 2.300 x 1.500 x 1.000 mm. Das Unternehmen bietet in seiner vollständig klimatisierten Fertigung in Zeletava (Tschechien) eine papierlose Produktion auf Basis von 3D-Daten.

Zum Kundenstamm von TIRAD gehören führende Hersteller aus allen Industriebereichen: Medizin und Pharma, Kappen und Verschlüsse, Kosmetik und Körperpflege, dünnwandige Verpackung, PET-Vorformlinge sowie technische Bauteile. In Zusammenarbeit mit DME bietet Tirad vollständig montierte, maßgeschneiderte Stammformen, einschließlich zahlreicher Komponenten.

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