Palsgaard: Polymeradditive auf Pflanzenbasis

01.08.2022

„Auf dem Weg der Kunststoffindustrie von einer linearen zur Kreislaufwirtschaft besteht ein rasch wachsender Bedarf an erneuerbaren Alternativen zu konventionellen, fossilbasierten Formulierungen“, sagt Ulrik Aunskjær, Global Business Director für Bio Specialty Additives bei Palsgaard, Julsminde Dänemark. „Über die grundlegenden Rohmaterialien hinaus gilt dies auch für Funktionsadditive – ein Bereich, in dem die herkömmliche synthetische Chemie zunehmend unter regulatorischen Druck gerät, während die Konsumenten auch bei den Kunststoffen, in denen ihr Einkauf verpackt ist, natürlicherer, sicherere und gesündere Inhaltsstoffe fordern. Bei Palsgaard greifen wir diese Themen mit einer kompletten Palette pflanzlicher und lebensmittelverträglicher Polymeradditive auf, gestützt auf moderne Kunden- und Anwendungsunterstützung.“

Die pflanzenbasierten und lebensmittelverträglichen Polymeradditive sind für eine Vielzahl von Anwendungen mit PE- und PP-Kunststoffen geeignet. Foto: Palsgaard

Die pflanzenbasierten und lebensmittelverträglichen Polymeradditive sind für eine Vielzahl von Anwendungen mit PE- und PP-Kunststoffen geeignet. Foto: Palsgaard

Einar Additive von Palsgaard dienen in Verpackungskunststoffen als Anti-Statik- und Anti-Fog-Tenside, Dispergiermittel, Alterungsmodifikatoren, EPS-Beschichtungen und Formtrennmittel. Auf der K 2022 stellt das Unternehmen neue pflanzliche Innovationen in seinem wachsenden Portfolio vor, die im Polymer Application Centre von Palsgaard gezielt entwickelt und verbessert wurden, um strengere Vorschriften bei Anwendungen mit Lebensmittelkontakt zu erfüllen, ohne Leistung und Qualität zu beeinträchtigen. Alle diese Produkte eignen sich als direkter Ersatz für fossilbasierte Additive in bestehenden Polymerformulierungen.

Darüber hinaus bringt Palsgaard die Besucher der K 2022 auf den neuesten Stand seiner Investitionen in das Geschäft mit Polymeradditiven. Die Erweiterung der kohlenstoffneutralen Produktionskapazität des Unternehmens läuft wie geplant. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme einer neuen Pelletierungsanlage für Emulgatoren mit einer Kapazität von 10.000 t im Jahr 2020 erhält das Werk in Juelsminde nun einen hochmodernen Sprühturm, der voraussichtlich im vierten Quartal 2023 den Betrieb aufnehmen wird und die bestehende Sprühkapazität von Palsgaard um 30.000 t erhöht. Ergänzend dazu werden mehrere neue Reaktions-, Destillier- und Veresterungsanlagen die Gesamtproduktionskapazität des Unternehmens bis 2004 verdoppeln.

www.palsgaard.com/polymers

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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