Peneder: Erweiterungsbau für Asma

26.07.2021

Das Betriebsgebäude von asma am Firmenstandort Weitra. (Foto: Peneder)

Das Betriebsgebäude von asma am Firmenstandort Weitra. (Foto: Peneder)

Ende des Jahres 2020 wurde die Firmensitz-Erweiterung des Kunststoffspezialisten asma in Weitra (Österreich) fertiggestellt. Angrenzend an die bestehende Produktionsstätte, hat der Kunstofftechnik-Hersteller ein zweistöckiges Betriebsgebäude mit Produktion, Lager, Haustechnik, Büro, Ladehof und Mitarbeiterparkplatz errichten lassen. Der 4.000 m² umfassende Neubau zeichnet sich durch reibungslose Materialflüsse, Energieeffizienz und gute Arbeitsbedingungen aus. Der Bau-Generalunternehmer Peneder aus Atzbach (Österreich) war bei diesem anspruchsvollen Projekt für die Architektur, Generalplanung und das Baumanagement verantwortlich.

„Beim Entwurf des hochtechnischen Anbaus für asma haben wir neben der Erweiterung der Produktionsflächen auch den Betriebsablauf völlig neu organisiert. Das Gebäude stellt nun die haustechnische Infrastruktur und Arbeitsplatzbedingungen bereit, welche dem Unternehmen viele Möglichkeiten zu neuen Produktlinien und Arbeitskräften eröffnen“, erläutert Peneder-Architekt Ivo Kux.

Peneder hat die Logistikprozesse zwischen Bestandsgebäude und Neubau bereits frühzeitig in der Planung des Zubaus berücksichtigt. Durch eine direkte Verbindung werden reibungslose Material- und Warenflüsse in beiden Stockwerken zwischen den beiden Gebäuden gewährleistet. Mit einem neuen Ladehof, auf der den Anrainern abgewandten Gebäudeseite, werden die drei bisher über das Gelände verteilten Ladezonen zusammengefasst. Damit hat Peneder die An- und Ablieferung effizient gestaltet und gleichzeitig möglichst weit von den Grundstücksnachbarn entfernt verortet.

Auch auf eine optisch-harmonische Einbettung des Zubaus in die zentrumsnahe Wohnumgebung wurde ebenso großer Wert gelegt, wie Thomas Brandeis, Geschäftsführer der asma GmbH, bestätigt: „Das Objekt kommt sehr gut an in Weitra, vor allem durch seine sehr gelungene Architektur, die sich perfekt in die Landschaft einfügt.“

Moderne Architektur

Harmonisch fügt sich der Firmensitz von asma in die Landschaft des Waldviertels ein. (Foto: Peneder)

Harmonisch fügt sich der Firmensitz von asma in die Landschaft des Waldviertels ein. (Foto: Peneder)

Klare Formen und eine weiße Fassade verleihen dem Betriebsgebäude eine natürliche und reduzierte Optik. Das Flachdach komplettiert den Baukörper in seiner schlichten Geometrie. Durch die Einbettung des Erdgeschoßes ins Gelände, wirkt das Gebäude trotz seiner zweistöckigen Bauweise zurückhaltend und als Teil der Umgebung. Die einladende Glasfront drückt Offenheit aus und verleiht der Betriebsstätte ein elegantes und unverwechselbares Erscheinungsbild. Das freut auch Claudia Steininger, Geschäftsführerin und Inhaberin der asma GmbH: „Peneder hat unsere Vorstellungen architektonisch und unter Berücksichtigung einer Optimierung der Produktionsabläufe hervorragend umgesetzt.“

Energiesparende Produktion

Der Energieverbrauch wird durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket gering gehalten. Zur Anwendung kommen eine energieeffiziente Industrieflächenheizung bzw. -kühlung, Abwärmenutzung, passive Nachtkühlung, Wärmerückgewinnung aus den Warmwasser-Kompressoren und ein Energiemonitoring. Die Gebäudeautomation übernimmt die Steuerung und Regelung aller gebäudetechnischen Systeme und ermöglicht mehr Komfort, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit.

Für ein angenehmes Raumklima in der Produktion sorgt eine Quelllüftung, welche die Prozesswärme effektiv abtransportiert. Außerdem stellt die Industrieflächenheizung bzw. -kühlung eine zugluftfreie Temperierung der Räumlichkeiten sicher. Großflächige Fenster und Oberlichten versorgen die Räumlichkeiten mit Tageslicht, während der bewegliche, außenliegende Sonnenschutz blendfreies Arbeiten gewährleistet und die Aufheizung des Gebäudes verhindert.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem vorausschauend und ganzheitlich geplanten Betriebsgebäude den Wachstumskurs von asma nachhaltig unterstützen dürfen. Mit Effizienzsteigerung, Betriebskostensenkung und optimalen Arbeitsbedingungen bringt der neue Industriebau entscheidende Wettbewerbsvorteile“, resümiert Harald Föttinger, Geschäftsführer der Business Unit Bau | Architektur bei Peneder.

Regionalität und Sicherheit

Bereits zu Beginn hat Peneder die Themen Brandschutz sowie Objektsicherheit berücksichtigt und entsprechende Vorkehrungen zur Vermeidung potentieller Gefahren gesetzt. Diese umfassen u.a. ein ganzheitliches Brandschutzkonzept und ein neues Gefahrenstofflager.

Neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze, wurde auch bei der Errichtung des Neubaus die Wahrnehmung der Verantwortung gegenüber der Region berücksichtigt: „Es war uns auch ein großes Anliegen, heimische Gewerke mit den Arbeiten im Zuge der Errichtung des Produktionszubaus zu beauftragen und somit die Wertschöpfung in unserem Bezirk zu halten. Diese Haltung hat uns am Ende doppelt bestätigt, da sich die Umsetzung und Zusammenarbeit mit den Betrieben überwiegend unkompliziert und professionell gestaltete“, so Gerhard Steininger, Projektleiter bei asma GmbH.

www.asma.at
www.peneder.com

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