Schaumaplast: Thermoboxen aus nachwachsenden Rohstoffen

11.03.2022

Schaumaplast, Reilingen, hat eine Thermoboxen-Linie aus Naturfasern auf den Weg gebracht. Die Thermoboxen können für den gekühlten Versand von Lebensmitteln und Medikamenten eingesetzt werden. Bereits zu Jahresbeginn hat die Unternehmensgruppe zudem ihr komplettes Thermoverpackungs-Sortiment von klassischem auf biomassebilanziertes EPS der Marke Styropor BMB umgestellt. Darüber hinaus ist die Einführung neuer nachhaltiger Kühlelemente geplant.

Die neue Thermoboxen-Linie wird aus nahezu 100 % nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. (Foto: Schaumaplast)

Die neue Thermoboxen-Linie wird aus nahezu 100 % nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. (Foto: Schaumaplast)

Bei der neuen Produktlinie Thermocon Nature nutzt Schaumaplast zu nahezu 100 % nachwachsende Rohstoffe. Für die Herstellung werden u. a. Gras-, Hanf- oder Holzfasern verwendet. Das Unternehmen achtet hierbei darauf, dass keine für den Verzehr geeigneten pflanzlichen Rohstoffe zum Einsatz kommen. Schaumaplast schafft nicht zuletzt aus Abfällen neue, hochwertige Produkte, nutzt u. a. Jute-Fasern aus alten Kakao- und Kaffeesäcken, die sonst verbrannt würden, sowie Grasfasern aus Grünschnitt, der beispielsweise beim Mähen von Grünflächen rund um Flughäfen entsteht. Den Naturfasern wird eine geringe Menge an polymeren Bindefasern beigemischt, doch auch diese stammen zum Teil aus recyceltem Material. Die Thermocon-Nature-Produkte ähneln in ihren Eigenschaften denen der klassischen Thermobehälter und schützen den Packungsinhalt genauso gut wie diese. Zudem hinterlassen sie einen geringeren CO2-Fußabdruck, können vollständig recycelt und wieder für die Produktion eingesetzt werden.

Diese Qualitäts- und Umweltkriterien weisen ebenso die Thermo-Verpackungen aus biomassebilanziertem EPS Styropor der BASF auf, die Schaumaplast bereits seit geraumer Zeit anbietet. Mit dem Biomassenbilanz-Verfahren (BMB) lassen sich fossile Rohstoffe, die zur Herstellung von Styropor nötig sind, durch erneuerbare ersetzen. Dabei bleiben die Eigenschaften wie gute Dämmeigenschaften und hohe Druckfestigkeit erhalten. Neu seit Jahresanfang ist, dass deren Fertigung nunmehr vollständig auf dieses ressourcenschonende Material umgestellt wurde.

Bei der Herstellung von biomassebilanziertem EPS entfallen fossile Rohstoffe wie Erdöl oder Erdgas als Ausgangsmaterialien für die Rohmaterialproduktion. Stattdessen werden aus organischen Abfällen wie altem Frittierfett gewonnenes Bio-Öl und Bio-Gas als Ausgangsstoff in der Herstellung verwendet. Die Zuordnung der so eingesetzten Stoffmengen zu den als nachhaltig verkauften Produkten erfolgt über den sogenannten Massenbilanzansatz. Alle folgenden Fertigungsschritte sind identisch mit denen der Herstellung und Verarbeitung von klassischem EPS.

www.schaumaplast.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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