Solvay: Neue PA-Reihe für Kfz-Elektronik

30.05.2016

Die neuen PA 66-Lösungen sind für Anwendungen im anspruchsvollen Umfeld der Kfz-Elektronik, wie diesen Tire Pressure Monitoring System-Sensor (TMPS), konzipiert. (Foto: Continental)

Die neuen PA 66-Lösungen sind für Anwendungen im anspruchsvollen Umfeld der Kfz-Elektronik, wie diesen Tire Pressure Monitoring System-Sensor (TMPS), konzipiert. (Foto: Continental)

Solvay Engineering Plastics hat eine neue Polyamid-Reihe der Marke Technyl für das anspruchsvolle Umfeld der Kraftfahrzeugelektronik entwickelt. Die neue Produktfamilie wird sowohl unverstärkte als auch glasfaserverstärkte und wärmestabilisierte technische Kunststoffe mit kontrolliertem Halogengehalt für empfindliche elektrische und elektronische Kfz-Anwendungen umfassen.

Der Einsatz elektronischer Systeme im Fahrzeugbau zeigt ein äußerst dynamisches Wachstum mit erwarteten Zuwachsraten von 12 % pro Jahr. „Die kompromisslose Zuverlässigkeit empfindlicher elektrischer und elektronischer Anwendungen – wie Sensoren, Relais, Spulen, Ladegeräte und Steuereinheiten – wird für Automobilhersteller immer wichtiger“, sagt Dr. James Mitchell, Global Automotive Market Director bei Solvay Engineering Plastics. In all diesen Fällen zeigen maßgeschneiderte Technyl-Typen selbst bei Langzeitbelastung bei erhöhten Temperaturen mit gleichzeitiger, mechanischer Belastung eine hohe Konstanz der Eigenschaften, einschließlich hoher Chemikalien- und Hydrolysebeständigkeit.

Der breitere Einsatz elektronischer Bauteile in der Kfz-Technik hat dazu geführt, dass verstärkt auf die möglichen Wechselwirkungen von Leiterbahnen und den als Träger oder Elektroisolatoren verwendeten Umspritzmaterialien geachtet wird. Chemische Additive, wie gängige anorganische Wärmestabilisatoren, neigen zur Interaktion mit Metalllegierungen auf Leiterbahnen und können die Isoliereigenschaften des Polymers beeinträchtigen, was vor allem in heißen und feuchten Klimaregionen Asiens zu elektrolytischer Korrosion und nachfolgenden Ausfällen führen kann.

„Unsere neuen Technyl Formulierungen beinhalten spezifische Additivsysteme, um dieses Risiko zu minimieren, bei gleichzeitigen, signifikanten Vorteilen gegenüber anderen technischen Thermoplasten oder teureren Hochleistungscompounds“, betont Dr. Mitchell.

www.technyl.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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