Sonderhoff: Lohnfertigung mit 1-Komponenten Klebstoffen erweitert

30.04.2019

Mit über 20 Jahren Erfahrung ist Sonderhoff Services Produktionspartner der Industrie für das Dichten, Kleben und Vergießen von Bauteilen aus den unterschiedlichsten Branchen. Der Lohnfertiger aus Köln begleitet seine Kunden von der Konstruktion und Bemusterung der Bauteile bis hin zur Serienfertigung von Klein- und Großserien. Mit der erworbenen technischen Expertise und Prozesskompetenz für den automatischen Auftrag von 1- und 2-Komponenten Materialsystemen bietet Sonderhoff Services Lösungen für viele Anwendungen. Die Qualität wird durch moderne Dosieranlagen aus dem Sonderhoff-Unternehmensverbund sichergestellt. Auf der Kuteno Anfang Mai in Rheda-Wiedenbrück stellt Sonderhoff Services sein um die 1-Komponenten Klebstoffe Teroson und Loctite erweitertes Leistungsspektrum vor.

Mit der Lohnfertigung bietet Sonderhoff Services vom Maschinen-Know-how über das Material bis zur Prozessautomation alles aus einer Hand. (Foto: Sonderhoff)

Mit der Lohnfertigung bietet Sonderhoff Services vom Maschinen-Know-how über das Material bis zur Prozessautomation alles aus einer Hand. (Foto: Sonderhoff)

Durch die Zugehörigkeit zur Henkel Gruppe profitiert Sonderhoff Services vom umfangreichen Henkel-Produktportfolio. So wurde der Maschinenpark um Dosieranlagen erweitert, die für die maschinelle Verarbeitung der 1-Komponenten Klebstoffe Teroson und Loctite von Henkel geeignet sind und für den präzisen, konturgenauen Dosierauftrag sorgen. Darüber hinaus beherrschen die Experten bei Sonderhoff Services auch komplexe Fügeprozesse mit 1-Komponenten Klebstoffen.

Auswahl aus über 1.000 Materialsystemen

Sonderhoff Services übernimmt für Zulieferer und OEMs aus sehr unterschiedlichen Anwenderbranchen das Dichtungs- und Formschäumen, Verkleben und Vergießen von Bauteilen auf Dosieranlagen von Sonderhoff Engineering. Für die vollautomatische konturgenaue Dosierung auf Bauteile kann der Lohnfertiger aus über 1.000 Materialsystemen auf Basis von Polyurethan, Silikon und PVC wählen. Das bei der Dosierung flüssige Material verfließt am Anfang und Ende der Dichtung ineinander, so dass nach dem Aufschäumen durch chemische Reaktion eine „nahtlose“ Weichschaumdichtung entsteht, die unter Raumtemperatur aushärtet. Durch Kompression der Schaumdichtung werden Fertigungstoleranzen eines Bauteils ausgeglichen und rundum gut abgedichtet.

Die dabei eingesetzte Technologie Formed In-Place (FIP) ist in der Industrie bereits in vielen Branchen Produktionsstandard. „Das FIP-Verfahren ist deutlich wirtschaftlicher als eine von Hand eingelegte Dichtung“, betont Jörg Dethlefs, Projektmanager im technischen Vertrieb von Sonderhoff Services. Durch den automatisierten Auftrag können höhere Taktzeiten als bei einem manuellen Prozess erreicht werden. Und durch eine konstant hohe Prozessqualität wird Ausschuss vermieden.

Die Abstimmung von Maschine, Material und Prozessautomation sorgen für eine hohe Bauteilqualität. (Foto: Sonderhoff)

Die Abstimmung von Maschine, Material und Prozessautomation sorgen für eine hohe Bauteilqualität. (Foto: Sonderhoff)

Bei Sonderhoff Services sind die Materialsysteme und Dosieranlagen aufeinander abgestimmt. Daraus ergeben sich Synergieeffekte, die es ermöglichen, unterschiedliche Bauteilanforderungen zu erfüllen. Je nach Wunsch werden zum Beispiel unterschiedliche Aushärte- und Klebfreizeiten der Materialsysteme eingestellt.

Von der Bauteilentwicklung bis zur Großserienproduktion

Der Lohnfertiger aus Köln ist nicht nur eine verlängerte Werkbank, sondern ein Produktionspartner der Industrie für individuelle, bauteilspezifische Lösungen aus einer Hand. Kunden nutzen das Know-how oft schon in der Konstruktionsphase der Bauteile. Vorteile sind, dass der Dichtungssitz FIP-gerecht angelegt wird und der konstruktive Schutz der Dichtung vor Außeneinwirkungen schon in dieser frühen Phase berücksichtigt wird. Dabei spielen zum Beispiel die Wahl eines idealen Höhen-Breitenverhältnisses der Dichtung, eine passende Nutgeometrie des Bauteils und ein entsprechendes Material eine große Rolle. „Schon das Bauteilmuster, der Prototyp, sollte die Anforderungen an das zukünftige Serienteil erfüllen“, sagt Georg Kondziella, Werksleiter bei Sonderhoff Services. Die Zusammenarbeit mit dem Kunden deckt den kompletten Weg von der Bauteilkonstruktion bis zur Serienfertigung im Produktionsmaßstab und einer effektiven Qualitätskontrolle ab. Sie beinhaltet die Bemusterung von Prototypen und Nullserien, die Ist-Analyse der Bauteilanforderungen sowie die anwendungstechnische Beratung, und sie hat schließlich die Bauteillösung zum Ergebnis.

Lohnfertigen für ein breites Anwendungsspektrum

Sonderhoff Services fertigt auf einer Produktionsfläche von ca. 1.500 m² mit modernen Dosier- und Mischanlagen von Sonderhoff Engineering. Die Teile kommen hauptsächlich aus der Automobil-, Leuchten-, Elektronik-, Klimatechnik-, Filter- und Haushaltsgeräteindustrie.

Auf den Anlagen werden unterschiedliche Bauteilgrößen von Klein- bis Großserien mit Material appliziert. Dafür stehen Mischköpfe zur Materialdosierung von 2 bis 100 g/s für größere Bauteile wie z. B. Schaltschranktüren und von 0,05 bis 2 g/s für Kleinstteile zur Verfügung.

Sonderhoff setzt bei den Dosieranlagen CNC-gesteuerte Linearroboter ein, die den Mischkopf für die Materialdosierung in unterschiedlichen Geschwindigkeiten über die Bauteilkontur verfahren. Dadurch können unterschiedliche Austragsmengen realisiert werden. Das ist gerade dann ein Vorteil, wenn es um die automatische Materialapplikation großer Stückzahlen und komplexer Bauteilgeometrien in der Serienfertigung geht.

Es werden sowohl Polyurethan- oder Silikon-basierte Dichtungsschäume von 2D-Nutanwendungen bis hochthixotrope dreidimensionale Anwendungen verarbeitet, als auch Verguss- und Klebstoffsysteme auf PUR-Basis. Alle Lohnfertigungsprozesse werden mit einem zertifizierten Qualitätsmanagement auftragsbezogen und lückenlos dokumentiert und in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) fortlaufend optimiert.

www.sonderhoff.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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