Stäubli: Robotik einfach gemacht

14.06.2022

Was es damit auf sich hat, bringt Peter Pühringer, Geschäftsführer Stäubli Robotics, Bayreuth, auf den Punkt: „Das Thema einfache Programmierung steht sicherlich im Mittelpunkt auf der automatica. Das ist aber nur ein Teilaspekt für einen möglichst effizienten Robotereinsatz. Der Stäubli-Ansatz greift hier wesentlich weiter. Wir haben mit unseren 40 Jahren Robotikerfahrung den kompletten Lebenszyklus eines Roboters unter die Lupe genommen und ein Easy-to-Use-Konzept auf die Beine gestellt, das ein optimales Nutzerergebnis ebenso garantiert wie Bestwerte bei der Total Cost of Ownership.“

Peter Pühringer, Managing Director Stäubli Robotics Deutschland. Foto: Stäubli

Peter Pühringer, Managing Director Stäubli Robotics Deutschland. Foto: Stäubli

Vermittelt werden soll, dass nicht der Anschaffungspreis für einen Roboter die entscheidende Kenngröße für dessen Wirtschaftlichkeit ist, sondern vielmehr die ganzheitliche Performance über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Strenggenommen beginnt Easy-to-Use bereits bei der Auswahl des richtigen Roboters für die jeweilige Applikation. Hier kann Stäubli mit einem breiten Programm an Sonderausführungen für nahezu alle Einsatzfälle angepasste Roboter bieten.

Einfache Programmierung mit Bausteinen

Die Stäubli Robotics Suite 2022 ist eine leistungsfähige PC-Umgebung für die smarte Produktion. Foto: Stäubli

Die Stäubli Robotics Suite 2022 ist eine leistungsfähige PC-Umgebung für die smarte Produktion. Foto: Stäubli

Zum Thema Programmierung bietet Stäubli für alle möglichen Anwendergruppen vom Einsteiger bis zum Experten geeignete Programmiertools. Das fängt beim simplen handgeführten Teachen an, geht über den Einsatz von vorgefertigten Modulbausteinen sowie der Stäubli Robotics Suite 2022 und endet bei der VAL-3-Programmierung für Fortgeschrittene.

Mit uniVAL plc lässt sich der Roboter komfortabel programmieren. Foto: Stäubli

Mit uniVAL plc lässt sich der Roboter komfortabel programmieren. Foto: Stäubli

Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Anwender die Roboter einfach über seine bekannte Multiachs-Maschinensteuerung, über seine SPS oder über das Siemens TIA-Portal programmiert. Mit uniVAL drive, uniVAL plc oder uniVAL pi stehen entsprechende Kommunikationsschnittstellen zur Verfügung. Somit werden SPS-Programmierer mit wenigen Handgriffen zu Roboterprogrammierern.

Wenig Wartung, lange Lebensdauer

In der Praxis müssen sich Roboter über viele Jahre im Dauerbetrieb bewähren. Hier rückt dann ein oft vernachlässigter Faktor in den Vordergrund: die Mechanik. Stäubli setzt bei seinen Roboterbaureihen auf eine eigenentwickelte Antriebstechnik, die für Linearität, Spielfreiheit, geringen Wartungsaufwand und überdurchschnittliche Lebensdauer steht.

Stäubli-Antriebe erreichen Laufleistungen bis 100.000 Stunden und in Abhängigkeit der Belastung auch darüber hinaus. Foto: Stäubli

Stäubli-Antriebe erreichen Laufleistungen bis 100.000 Stunden und in Abhängigkeit der Belastung auch darüber hinaus. Foto: Stäubli

Stäubli-Antriebe erreichen Laufleistungen bis 100.000 Stunden und darüber hinaus. Im Gegensatz zu Standardgetrieben, die mit einer Fettschmierung auskommen müssen, laufen Getriebe und Motorgetriebeeinheiten im Ölbad. Zusätzliche Vorteile: bessere Kühlung, geringere Geräuschemissionen sowie Präzision über den kompletten Lebenszyklus hinweg.

Digital auf der Höhe der Zeit

Um die digitalen Qualitäten seiner Lösungen zu unterstreichen, setzt Stäubli auf der automatica auf eine anschauliche Demoapplikation, wie Peter Pühringer betont: „Auf unserem Messestand bilden wir eine smarte Produktionslinie für E-Bike-Rahmen ab. Hier zeigen wir unsere komplette Produktrange bestehend aus Robotern, Cobots, mobilen Robotersystemen und AGVs.“

Für smarte Anwendungen bietet Stäubli jetzt auch die neue digitale Lösung Scope, die alle wichtigen Daten zum Betriebsstatus der Roboterflotte liefert und in einem benutzerfreundlichen Dashboard-Format anzeigt. Der einfache Zugriff auf relevante Daten und Analysen zu jeder Zeit gibt den Anwendern mehr Kontrolle über die Anlageneffizienz und ebnet so den Weg für eine präventive und vorausschauende Wartung mit dem Potenzial, Fehler und Ausfälle zu vermeiden, Ausfallzeiten zu verringern, die Produktivität zu erhöhen und die Lebenszyklen von Produktionsanlagen zu verlängern.

Die neuen Modelle im mittleren Traglastbereich, wie der Stäubli TX2-140, bieten eine Traglast von 40 kg. Foto: Stäubli

Die neuen Modelle im mittleren Traglastbereich, wie der Stäubli TX2-140, bieten eine Traglast von 40 kg. Foto: Stäubli

Ermöglicht wird dies durch die Erfassung und Verarbeitung einer Vielzahl von Maschinendaten in Echtzeit. Bei Bedarf können die Daten auch über MQTT, PPMP und andere kommende Protokolle übergeordneten IT-Systemen zur Verfügung gestellt werden.

Am Messestand können sich Besucher auch vom Stäubli-Kundenportal überzeugen, das für Anwender alles, was sie für die Verwaltung ihres Roboters benötigen, an einem Ort zusammenfasst: Übersicht über die Roboterflotte, einfache Registrierung neuer Roboter, schneller Zugriff auf die Ersatzteilliste und die Dokumentation für den jeweiligen Roboter.

Start in ein zweites Leben

Frisch überholt starten Stäubli-Roboter in ein zweites Leben. Foto: Stäubli

Frisch überholt starten Stäubli-Roboter in ein zweites Leben. Foto: Stäubli

Stäubli Roboter stehen nach Herstellerangaben in der Praxis für überdurchschnittliche Lebensdauer. Wie das geht, weiß Peter Pühringer: „Steht bei Standardgeräten nach einigen Jahren der komplette Austausch an, setzen wir bei Stäubli nach weit längerer Laufzeit auf die Generalüberholung unserer Roboter. Nach dem Refit sind die Roboter – upgedated und leistungsfähiger denn je – fit für ein zweites Leben.“

Mit dem übergreifenden Easy-to-Use-Konzept, das viele weitere Aspekte beinhaltet, stellt Stäubli bewusst Softfacts in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. „40 Jahre Robotikexpertise gipfeln in einem Easy-to-Use-Konzept, das Maßstäbe setzt. Der Mix aus vorbildlichen mechanischen Qualitäten und innovativen digitalen Features unserer Roboter schafft Mehrwerte im Hinblick auf TCO, Prozesssicherheit, Bedienbarkeit und Nachhaltigkeit. Das wollen wir auf der automatica unter Beweis stellen“, so Peter Pühringer.

www.staubli.com

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