Tartler: Dosiermischkopf für präzise Kleinstmengen-Applikation

12.06.2019

Der neue Dosiermischkopf bietet den hochpräzisen und wiederholgenauen Kleinstmengen-Auftrag von Mehrkomponenten-Kunststoffen. (Foto: Tartler)

Der neue Dosiermischkopf bietet den hochpräzisen und wiederholgenauen Kleinstmengen-Auftrag von Mehrkomponenten-Kunststoffen. (Foto: Tartler)

Mit seinem Dosiermischkopf LV 2/2 bietet Anlagenbauer Tartler, Michelstadt, eine Neuentwicklung für den präzisen und wiederholgenauen Kleinstmengen-Auftrag von Mehrkomponenten-Kunststoffen. Diese ist vor allem Anwender in Elektroverguss und Klebetechnik, die niederviskose Harze und Härter in winzigen Tröpfchen punktgenau aufbringen müssen, eine geeignete Lösung.

Typische Einsatzbereiche sind zum Beispiel der Verguss und die Versiegelung winziger elektrisch-elektronischer Bauelemente oder das Kleben kleiner Magnete in den Rotoren kompakter E-Mobility-Antriebe. Der LV 2/2 ermöglicht die Mischung von Harzen und Härtern mit Viskositäten von 50 bis 20.000 mPas sowie die punkt- und wiederholgenaue Dosierung kleinster Schussmengen von 1,0 bis 10 Gramm. Je nach verwendetem Pumpentyp kann der Anwender mit dem LV 2/2 Mischungsverhältnisse von 100:5 bis 100:20 realisieren. Auf Kundenwunsch macht Tartler auch andere, individuelle Mischungsverhältnisse möglich.

Integrierte Messtechnik

Der neue Dosiermischkopf ist speziell für anspruchsvolle Qualitätsanwendungen im Elektroverguss und in der Klebetechnik ausgelegt. (Foto: Tartler)

Der neue Dosiermischkopf ist speziell für anspruchsvolle Qualitätsanwendungen im Elektroverguss und in der Klebetechnik ausgelegt. (Foto: Tartler)

Die große Stärke des neuen Kleinmengen-Dosiermischkopfs ist seine systemeigene Messtechnik. Denn für die sichere und präzise Prozessführung verfügt der LV 2/2 über eine eingebaute Wägezelle. Sie überwacht die Schussgenauigkeit während der Applikation und kann sich – im Zusammenspiel mit ihrer Steuerung und einem entsprechenden Programm – automatisch selbst kalibrieren.

Sowohl die Pumpen als auch der Mischkopf arbeiten mit energieeffizienten Servoantrieben. Möglich ist auch der Einsatz der rotierenden Einweg-Kunststoffmischer, mit denen sich selbst komplizierte Komponenten-Rezepturen auf kürzestem Weg zu Mischungen von allerhöchster Homogenität vermischen lassen. Ein in der Kleinmengen-Verarbeitung häufig eingesetzter Kunststoffmischer ist beispielsweise der kurze und schlanke 06/04 D von Tartler.

In der Standardausführung ist das System für die Verarbeitung von zwei Komponenten ausgelegt, in der Sonderausführung lassen sich damit aber auch bis zu vier Komponenten dosieren, mischen und applizieren.

www.tartler.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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