Tec-Joint: Metalldetektierbare Folien und Platten

06.04.2020

Die Verhinderung von Verunreinigungen ist in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie sowie in der Biotechnologie oberstes Gebot. Selbst kleinste Elastomerpartikel müssen von Metalldetektoren aufgespürt werden können.

Flachdichtungen aus Elastomeren sind in Rohrleitungen und Pumpen weit verbreitet. Im rauen Alltag und 7/24-Stunden-Betrieb z.B. von Herstell- und Abfüllanlagen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie ist Materialverschleiß oder -ermüdung durch aggressive Prozessbedingungen ein erheblicher Risikofaktor. Die Gefahr ist insbesondere dort groß, wo Sichtkontrollen bauseitig nicht möglich sind. Geringste Mengen sich auflösender Dichtungen können so zu Verunreinigungen der Lebensmittel führen. Um schnellstmöglich reagieren zu können, werden daher oftmals Metalldetektoren oder Röntgengeräte eingesetzt, die verunreinigte Stoffe aufspüren. Röntgengeräte haben gegenüber Metalldetektoren den Vorteil, dass sie eine größere Anzahl von Fremdkörpern erkennen können. Dies liegt daran, dass sich der Fremdkörper in der Röntgendichte deutlich von den Lebensmitteln oder anderen Materialien unterscheiden muss, um erkannt zu werden. In der Praxis kann ein Röntgengerät Gegenstände wie Glas, Metall, Steine, Knochen und einige dichtere Kunststoffe, beispielsweise PVC, erkennen.

Bedingt durch die zahlreichen anspruchsvollen Prozessparameter, kommt der Auswahl des geeigneten Werkstoffs eine besondere Bedeutung zu.

Die Tec-Joint AG in Altdorf (Schweiz) bietet für diese Marktsegmente grundsätzlich zwei metalldetektierbare Elastomertypen an. Einerseits aus EPDM mit 60 Shore A in blau, das eine sehr gute Beständigkeit gegen Wasser, verdünnte Säuren, Laugen, Alkalien und Alkohole, Ketone, Glykole aufweist und andererseits aus NBR mit 60 und 80 Shore A ebenso in blau, das gut gegen Fette und Öle beständig ist. Die eingesetzten Rohmaterialien sind u. a. konform in der BfR-Empfehlung und in der FDA-Regulierung 21 CFR 177.2600 gelistet. Der Polymerträger und die magnetisch nachweisbaren Bestandteile sind ebenso konform der EU-Regulierung 10/2011. Tec-Joint bietet somit die Erkennbarkeit mit Röntgengeräte durch metallische Spurenelemte (Variante NBR) und die Erkennbarkeit mit herkömmlichen Metalldetektoren durch Beimischung von Ferritpulver (Variante EPDM) an.

Tec-Joint produziert entsprechend der Kundenanforderungen Platten und Folien in Dicken von 0,3 bis 5 mm. Anwendungsbezogen sind auch Kombinationen mit Geweben oder Metallgeflechten möglich.

www.tec-joint.ch

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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