Tosaf Color Service: Masterbatch für gleichmäßig hinterleuchtete Flächen

19.03.2021

Bereits geringe Mengen der Light-Diffusor-Masterbatche reichen aus, um punktförmig auftreffendes Licht wirksam zu streuen, während die Lichtdurchlässigkeit auf hohem Niveau bleibt. (Abb.: Tosaf)

Bereits geringe Mengen der Light-Diffusor-Masterbatche reichen aus, um punktförmig auftreffendes Licht wirksam zu streuen, während die Lichtdurchlässigkeit auf hohem Niveau bleibt. (Abb.: Tosaf)

Light-Diffusor(LD)-Masterbatches von Tosaf Color Service, Karlstein, vermeiden Hot Spots auf von LED-Lichtquellen hinterleuchteten Flächen. In Laborversuchen wurden die darin enthaltenen Mikro-Füllstoffe hinsichtlich Material, Brechungsindex, Transparenz, Geometrie und Abmessungen angepasst. Dadurch genügen bereits Masterbatch-Anteile von 1 % bis 2 %, um das Licht in ursprünglich transparentem Material (z. B. PMMA oder PC), wirksam zu streuen. Zugleich bleiben die Lichtdurchlässigkeit und die mechanischen Eigenschaften des Basismaterials weitestgehend erhalten. Neben farbneutralen Einstellungen sind auch Kombinationen mit spezifischen Einfärbungen sowie weiteren funktionalen Eigenschaften, beispielsweise UV-Stabilisatoren, verfügbar.

Dem Verarbeiter gibt der Einsatz solcher LD-Masterbatches hohe Flexibilität. So kann er die gewünschte Lichtstreuung für die jeweilige Anwendung und Materialdicke allein über die zugesetzte Menge einstellen. Darüber hinaus lässt sich die entsprechende Mischung entweder bereits vor dem Einfüllen in den Maschinentrichter herstellen oder das Masterbatch inline in die Schmelze dosieren.

Dazu Rudolf Reinhart, Produktmanager bei Tosaf Color Service: „Hersteller von Bauteilen oder Extrudaten für die Lichttechnik haben wegen des hohen apparativen Aufwands kaum die Möglichkeit, das lichtstreuende Additiv selbst einzuarbeiten. Unsere leicht verarbeitbaren Light-Diffusor-Masterbatche öffnen ihnen dennoch den Weg zu kostengünstiger Flexibilität, denn sie sind für Produkte ohne Schlieren und andere Fehler ausgelegt. Somit haben unsere Kunden eine kostengünstigere Alternative zu Compoundlösungen.“

Vertriebsleiter Andreas Kruschinski ergänzt: „Wir sehen einen wachsenden Bedarf für lichtstreuende Kunststoffteile. Dieser erklärt sich nicht nur aus der weiteren Verbreitung der LED-Leuchtmittel, sondern auch aufgrund der zunehmenden Anwendungsbreite. Ein aktuelles Beispiel ist die Entwicklung gleichmäßig hinterleuchteter Zierelemente für den Kfz-Außen- und Innenbereich. Entsprechende Anwendungen sind über die Lichttechnik hinaus auch in vielen weiteren Bereichen absehbar, unter anderem bei Weißer Ware, im Möbelbau und in der Unterhaltungselektronik, beispielsweise für Umrandungen von Spielautomaten.“

www.color-service.de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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