Zwick: Berührungslose Bestimmung des Zugmoduls

06.07.2016

Das berührungslose Video-Extensometer Videoxtens HP gewährleistet eine hohe Reproduzierbarkeit. (Foto: Zwick)

Das berührungslose Video-Extensometer Videoxtens HP gewährleistet eine hohe Reproduzierbarkeit. (Foto: Zwick)

Das berührungsloses Video-Extensometer Videoxtens HP des Messgeräteherstellers Zwick GmbH & Co KG, Ulm, misst Dehnungen in hoher Präzision, beispielsweise für die berührungslose Bestimmung des Zugmoduls an Kunststoffen nach ISO 527-1. Auch für Prüfungen an Faserverbundwerkstoffen oder Metallen ist es geeignet.

Für sichere Prüfergebnisse gelten folgende Kriterien: Sie müssen genau, wiederholbar, vergleichbar und nachvollziehbar sein. Der Videoxtens HP erfüllt sie laut Hersteller alle vier. Dank der genauen Messung ist er nicht nur für die Genauigkeitsklasse 0,5 nach ISO 9513 geeignet, sondern auch für die höheren Anforderungen der ISO 527-1 (Bestimmung des Zugmoduls). Nach ISO 527 ist nur die Genauigkeitslasse 1 erforderlich; für den speziellen Teil der Zugmodul-Bestimmung gehen die Anforderungen aber darüber hinaus, denn das Zugmodul wird bei Dehnungen von 0,05 % und 0,25 % der Ausgangsmesslänge bestimmt. Laut Norm muss diese Änderung der Messlänge auf 1 % genau gemessen werden.

Da der Bedienereinfluss auf ein Minimum reduziert ist, wird mit dem Videoxtens HP auch die Wiederholbarkeit gewährleistet. Am kalibrierten Messsystem sind keine Eingriffe des Bedieners an den Komponenten möglich. Hinzu kommen die automatische Markenerkennung und automatische Erfassung der Anfangsmesslänge. Darüber hinaus misst das Gerät vergleichbar, denn es ist ein Komplettsystem, für den die Hardware-Konfiguration sowie diverse Parameter feststehen. Markier- und Messempfehlungen erhöhen die Vergleichbarkeit zusätzlich. Die Nachvollziehbarkeit wird durch Video Capturing realisiert, mit dem die Prüfung für eine spätere Betrachtung aufgenommen werden kann. Die Aufnahme ist mit der Messkurve synchronisiert.

Der Videoxtens HP beinhaltet zwei Kameras mit hoher Auflösung, deren überlappenden Sichtfelder durch die Zwick-Array-Technologie zu einem großen Sichtfeld mit hoher Auflösung zusammengefasst werden. Ein Tunnel mit integrierter Beleuchtung minimiert Umgebungseinflüsse und leuchtet die Probe optimal aus. Dank der berührungslosen Messung, nimmt das System keinen Einfluss auf die Werkstoffkennwerte.

www.zwick.de

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