BASF: Pannensicherheit mit Fahrradschlauch aus TPU

23.11.2020

Alle Teile des neuen Schlauches inklusive des Ventilschafts sind zu 100 % aus TPU gefertigt. (Abb.: BASF)

Alle Teile des neuen Schlauches inklusive des Ventilschafts sind zu 100 % aus TPU gefertigt. (Abb.: BASF)

Mit der Markteinführung der neuen Fahrradschläuche Aerothan präsentiert die durch die Marke Schwalbe bekannte Ralf Bohle GmbH, Reichshof, eine neue Generation von Fahrradschläuchen auf Basis des TPU Elastollan der BASF, Ludwigshafen.

Basis der neuen Schläuche ist eine speziell entwickelte Elastollan-Materialkombination. Durch die Materialentwicklung und Schlauchprototypenproduktion im BASF-Technikum Lemförde mit anschließender Schlauchmontage und intensiver Prüfung bei Bohle konnte der Materialmix und die Verarbeitung so angepasst werden, dass der neue Fahrradschlauch nicht nur eine gute Performance aufweist, sondern zudem rund 40 % leichter ist als etablierte Schlauchlösungen im Markt. Um das zu realisieren, sind alle Teile des neuen Schlauches inklusive des Ventilschafts zu 100 % aus Elastollan gefertigt. Die Vorteilhaftigkeit der Gewichtsersparnis zeichnet sich nicht nur in einem besseren Fahrverhalten aus, sondern auch im kleineren Packmaß, was den Aerothan Schlauch auch zu einem praktischen Ersatzschlauch macht.

Trotz seines geringen Gewichts bietet der neuartige Schlauch Radfahrern Pannensicherheit auf einem neuen Niveau: Das Material verhindert plötzlichen Luftverlust und sorgt für ein stabiles Fahrverhalten auch bei niedrigem Reifendruck. Aerothan-Fahrradschläuche sind dadurch für alle Felgenbremsen zugelassen und so auch für anspruchsvolle Einsätze bei Rennrädern, Mountainbikes oder in Allround-Situationen abgestimmt. Die Schläuche lassen sich zudem ohne Verrutschen oder Einklemmen einfach und schnell wechseln lassen.

Möglich wird dies durch die besonderen mechanischen Eigenschaften des TPUs. Elastollan ist abrieb- und verschleißfest und daher langlebig, auch unter anhaltend starken Druckbelastungen. Zugleich ist das Material gut rückstellfähig, elastisch und hitzebeständig.

„Elastollan ermöglicht es, geringe Wanddicken zu realisieren, um Gewicht einzusparen und zugleich einen Fahrradschlauch zu fertigen, der sowohl bei Pannensicherheit und Fahrverhalten, als auch in der Produktion wesentliche Vorteile gegenüber butyl- oder gummibasierten Fahrradschläuchen bietet“, erläutert Mark Ottens, Segment Manager Extrusion TPU bei BASF.

Ein weiteres Plus der Aerothan-Fahrradschläuche ist ihre Recyclingfähigkeit, da sie zu 100 % aus thermoplastischem Polyurethan bestehen. Wie alle Schläuche der Marke Schwalbe können Aerothan-Fahrradschläuche über das Schlauchrecyclingprogramm kostenlos und einfach an den Hersteller zurückgeführt werden. Das Material der gebrauchten Schläuche wird aufbereitet und anschließend als Dichtung oder Dämmmaterial wiederverwendet.

www.elastollan.de
www.plastics.basf.de
www.schwalbe.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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