BASF: Wärmestabilisiertes PA 6 für Einsatz in Hybrid- und Elektroantrieben

02.03.2021

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Eine neuartige Stabilisierung ermöglicht dem PA 6 eine Hitzebeständigkeit von bis zu 190 °C und schützt zudem sensible elektronische Bauteile vor galvanischer Korrosion. (Abb.: BASF)

Wärmebeständigkeit, gute Dauergebrauchseigenschaften und Schweißnahtfestigkeit sind die Grundvoraussetzungen für Bauteile in aktuellen und zukünftigen Autoantrieben. Mit der Neuentwicklung des wärmestabilisiertem PA 6 Ultramid B3PG6 BK23238 erweitert die BASF, Ludwigshafen, ihr Produktportfolio an Polyamiden für den Hochtemperaturbereich. Die neue P-Stabilisierung bietet eine Hitzebeständigkeit von bis zu 190 °C und unterbindet aufgrund seiner halogenid- und metallfreien Stabilisierung (Halogenidgehalt: < 50 ppm) die galvanische Korrosion an elektrischen Bauteilen. Das Polyamid, verstärkt mit 30 % Glasfasern, bietet darüber hinaus eine gute Wärmealterungsperformance sowie Vibrations- und Heißgasschweißeigenschaften.

„Einige Kunden waren auf der Suche nach einem PA-6-Standardmaterial welches Temperaturanforderungen von bis zu 190 °C erfüllen kann. Zudem wird vermehrt eine metallfreie Wärmestabilisierung gefordert, um sensible elektronische Bauteile in verschiedenen Antriebstechnologien vor galvanischer Korrosion zu schützen und damit mögliche Ausfälle zu vermeiden“, erklärt Andreas Stockheim, Segment Marketing Manager Powertrain und Chassis im Unternehmensbereich Performance Materials der BASF. „Das entwickelte Material mit der innovativen P-Stabilisierung kann nicht nur in herkömmlichen Umgebungen eingesetzt werden, sondern ist auch für elektronische Anwendungen, wie zum Beispiel in Elektrofahrzeugen geeignet.

Bei der Entwicklung des neuen Materials mit dem Fokus für Bauteile in der Ladeluftstrecke, kristallisierte sich schnell die Vielseitigkeit des glasfaserverstärkten Ultramids heraus. Erstmalig wurden hohe Temperaturanforderungen mittels der neuen Wärmestabilisierung realisiert - gute Voraussetzungen für den Einsatz in Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb. Mit dem Ultramid B3PG6 BK23238 ergänzt BASF das vielseitige Portfolio von glasfaserverstärkten und hitzebeständigen Polyamiden um eine weitere Variante.

„Dort wo hohe Temperaturen und vielseitige Materialeigenschaften gefordert sind, kann das neue Ultramid eingesetzt werden. Das Material überzeugt mit deutlich verbesserten Alterungseigenschaften als existierende PA-6-GF30-Systeme, die aktuell auf dem Markt verfügbar sind. Aufgrund der vielseitigen, industrieübergreifenden Einsatzmöglichkeiten können wir große Produktionsvolumen zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen zur Verfügung stellen“, ergänzt Andreas Stockheim.

www.plastics.basf.com

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