Borealis: Polyolefine aus Abfall- und Reststoffströmen

01.10.2020

Die aus erneuerbaren Rohstoffen produzierten Polyolefine sind für Produkte mit Lebensmittelkontakt geeignet. (Foto: Borealis)

Die aus erneuerbaren Rohstoffen produzierten Polyolefine sind für Produkte mit Lebensmittelkontakt geeignet. (Foto: Borealis)

Borealis, Wien (Österreich), hat ein neues Portfolio an kreislauforientierten Polyolefinprodukten unter dem Markennamen „the Borealis Bornewables“ auf den Markt gebracht.

Die aus erneuerbaren Rohstoffen produzierten Polyolefine werden vollständig aus Abfall- und Reststoffströmen gewonnen und bieten die gleiche Materialleistung wie Polyolefin-Neuware, weisen dabei jedoch einen geringeren CO2-Fußabdruck auf. Als Erweiterung der Polyolefin-Palette stehen die neuen Materialien für ein breites Anwendungsspektrum in unterschiedlichen Branchen zur Verfügung.

Die Markteinführung des neuen Portfolios erfolgte im Rahmen der EverMinds-Strategie von Borealis, in der Technologien und Produkte entwickelt werden sollen, die den Umstieg von einer linearen auf eine Kreislaufwirtschaft vorantreiben. The Bornewables ist auch für anspruchsvolle Einsatzbereiche wie Hygieneanwendungen oder Produkte mit Lebensmittelkontakt geeignet.

Auch für Hygieneanwendungen können die neuen Polyolefine the Borealis Bornewables eingesetzt werden. (Foto: Borealis)

Auch für Hygieneanwendungen können die neuen Polyolefine the Borealis Bornewables eingesetzt werden. (Foto: Borealis)

Während auf fossilen Brennstoffen basierende Rohstoffe weiterhin eine tragende Rolle in Borealis’ internationaler Polyolefinproduktion spielen werden, konnten bei der Nutzung nachhaltigerer Rohstoffe in der kommerziellen Produktion im großen Maßstab zuletzt weitere Fortschritte erzielt werden. Im März dieses Jahres begann Borealis zum Beispiel in seinen Anlagen in Kallo und Beringen, Belgien, Polypropylen auf Basis nachwachsender Rohstoffe zu produzieren.

Im Gegensatz zu erneuerbaren Rohstoffen, die mit landwirtschaftlichen Nutzpflanzen für Lebensmittel und Viehfutter hergestellt werden, bestehen the Bornewables aus Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen, die ausschließlich aus Abfall- und Reststoffströmen stammen: aus der Pflanzenölproduktion sowie aus Ölabfällen und -rückständen; aus der Holzindustrie; der Lebensmittelindustrie - zum Beispiel Altöl.

Das gesamte Portfolio der the Borealis Bornewables wurde im Rahmen des internationalen Zertifizierungssystems ISCC Plus (International Sustainability & Carbon Certification) zertifiziert. Diese Chain-of-Custody-Zertifizierung garantiert den Anwendern, dass die verwendeten Rohstoffe als erneuerbar, nachhaltig produziert und bis zum Ursprungsort rückverfolgbar zertifiziert sind.

www.borealisgroup.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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