Borealis: PP-Meltblown-Material mit besseren Barriere- und Filtereigenschaften

27.05.2020

PP-Meltblown-Pilotlinie im Borealis Innovation Headquarters in Linz. (Foto: Borealis)

PP-Meltblown-Pilotlinie im Borealis Innovation Headquarters in Linz. (Foto: Borealis)

Borealis, Wien (Österreich), stellt jetzt auf seiner Pilotlinie in Linz (Österreich) Meltblown-Vliese für Gesichtsmaskenanwendungen her. Innerhalb kurzer Zeit hat Borealis seine Arbeitsmethode von einem reinen Entwicklungsansatz auf eine Pilotproduktion in kleinerem Maßstab umgestellt. Die feinen Fasern, die zu Faserbahnen in Rollen aufgewickelt werden, finden Anwendung in allen Arten von Gesichtsmasken. Ein vor kurzem von Borealis entwickeltes, unternehmenseigenes PP-Meltblown-Material sorgt dabei für verbesserte Filtereigenschaften aufgrund feinerer Fasern. Unter Nutzung eines robusten Netzwerks an Kooperationspartnern im Inland hilft Borealis dabei, die Versorgung mit Filtermedien zu erhöhen, um die lokale Gesichtsmaskenproduktion auszubauen.

PP-basierte Meltblown-Vliese sind Bestandteil des täglichen Lebens. Sie finden nicht nur in Haushaltsgeräten (wie z. B. Staubsaugern) Verwendung, sondern werden auch für Luftkühl- und Heizgeräte eingesetzt. Ihre große Bedeutung für die Hygiene- und Healthcare-Branche – insbesondere im Zusammenhang mit Gesichtsmasken und Schutzbekleidung – machte sich im Zuge der Coronavirus-Pandemie bemerkbar. U. a. kam es zu Engpässen für persönliche Schutzausrüstung (PSA) für Beschäftigte im Gesundheitswesen aber auch für andere Berufsgruppen.

Auf der Pilotlinie in Linz produzierte Vliesbahnrolle. (Foto: Borealis)

Auf der Pilotlinie in Linz produzierte Vliesbahnrolle. (Foto: Borealis)

Borealis kann auf eine 35 Jahre lange Geschichte mit PP-Meltblown-Innovationen und -Produkten zurückblicken, bei deren Entwicklung auch die Pilotlinie in Linz eine wichtige Rolle spielte. Diese wurde nun umfunktioniert, um dabei zu helfen, den Bedarf an Gesichtsmasken abzudecken. Die vorrübergehend umgerüstete Pilottestanlage in kleinem Maßstab befindet sich im Verarbeitungs- und Anwendungstechnikum des Borealis Innovation Headquarters in Linz. Das neu entwickelte Material HL912FB wird dabei für die Produktion von Meltblown-Vliesbahnen verwendet, die wiederum für individualisierte Einlagen in baumwollbasierten Mund-Nasen-Masken, herkömmlichen Mund-Nasen-Masken oder auch für High-End-Gesichtsmasken für im medizinischen Bereich tätige Personen (FFP1- bis FFP3-Masken) eingesetzt werden.

Eine typische Maske besteht aus Spinnvlies-Außenschichten und einer Meltblown-Mittelschicht. Die Spinnvliesschichten liefern die erforderliche Struktur, während die Meltblown-Schicht für die entsprechenden Barriereeigenschaften sorgt. Für hochwertige medizinische FFP1- bis FFP3-Masken werden spezielle Meltblown-Strukturen mit sehr feinen Fasern benötigt. Borealis bietet sowohl die PP-Meltblown-Materialien als auch eine Vielzahl an Spinnvlies-PP-Materialien an.

Die bekannten Borealis-Meltblown-Materialien HL708FB und HL712FB sind Referenzmaterialien im Filterbereich. Unlängst wurde das neue Material HL912FB auf den Markt gebracht, das bei höheren Temperaturen verarbeitet werden kann und somit die Produktion noch feinerer Fasern ermöglicht. Die Ergebnisse interner Tests von Borealis HL912FB zeigen eine maßgebliche Verbesserung der Filtereffizienz. Alle drei Materialien werden in Borealis-Anlagen in Europa produziert und für Kunden auf der ganzen Welt angeboten.

www.borealisgroup.com

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