Collin: 3D-Filamentanlage mit neuem Wickler

20.10.2021

Die komplette Filamentlinie präsentierte Collin mit neuen und optimierten Anlagenkomponenten. (Foto: Collin)

Die komplette Filamentlinie präsentierte Collin mit neuen und optimierten Anlagenkomponenten. (Foto: Collin)

Ob Stränge für den 3D-Druck, die Bespannung von Tennisschlägern, medizinische Produkte oder die Luftfahrt, mit der kompakten Lab Line 3D-Anlage, die die Collin Lab & Pilot Solutions GmbH, Maitenbeth, auf der Fakuma präsentierte, lassen sich diese herstellen.

Vorteil der 3D Filament-, Strang- und Schlauchanlagen ist nach Unternehmensaussage, dass sie modular, der jeweiligen Kundenanforderung entsprechend, aus verschiedensten Maschinenelementen für unterschiedlichste Anforderungen zusammengestellt werden können. „Wir haben für die Fakuma eine Linie aufgebaut, die zu Demonstrationszwecken einen Schlauch mit zwei Farbstreifen herstellt. Das unterstreicht die vielfältigen Möglichkeiten, wie Farbmarkierungen für medizinische Anwendungen“, erklärte CEO/Managing Partner Dr. Friedrich Kastner.

Die Filament- bzw. Schlauchanlagen des bayrischen Unternehmens überzeugen mit einer Maschinengeschwindigkeit je nach Anlagenkonfiguration von bis zu 200 m/min und einem Durchmesserbereich präziser Monofilamente von 0,5 bis 4 mm. Die gezeigte Linie bestand aus einer Extrusionseinheit mit einem Lab Line-Extruder E 25 P sowie einem Teach Line-Hubextruder. Alle Extruder seien für zahlreiche technische Polymere geeignet, könnten Hochtemperaturmaterialien verarbeiten und mit Dosierungen für ein- oder mehrere Komponenten ausgestattet werden. 3D Filamente sind auch via Direktextrusion herstellbar, wofür ein Compounder verwendet werden könne. Der Extrusionseinheit folgen die Coex-Strangdüse, ein optimiertes Wasserbad, der Abzug, die Durchmessermessung und letztlich der neue Filament-Wickler.

Für sequenzielles und paralleles Wickeln

Der neue Filament-Wickler eignet sich speziell für Rundstränge oder kleine Schläuche und ist dank des Baukastensystems frei konfigurierbar. Der Strang läuft über eine Filamentführung und ein Tänzersystem, wird traversiert und dann gewickelt. Die Wickeleinheit hat ein oder zwei Wickelstellen – zwei können sequenziell oder parallel betrieben werden. Für weitere Wickelstellen lassen sich mehrere Filament-Wickler koppeln. „Je nach Ausführung beherrscht unser neuer Wickler neben der Lage-an-Lage-Wicklung auch die Kreuzwicklung. Vorteile des Wicklers sind dazu die kompakte Bauweise, die gute Zugänglichkeit, das Schnellspannsystem der Spulen und der damit mögliche schnelle Spulenwechsel“, erläutert Dr. Kastner.

Wasserbad mit Temperierung

Der Materialstrang wird nach der Extrusion in einem Wasserbad abgekühlt und fixiert. Das neue Wasserbad ist in unterschiedlichen Ausbaustufen erhältlich und mit einer optionalen Temperierung ausgestattet. „Unsere Wasserbäder gibt es in unterschiedlichen Längen, sowohl für horizontale als auch vertikale Strangführung. Um die Flexibilität bei unterschiedlichen Verfahren zu erhöhen, können auch mehrere Wasserbäder hintereinander kombiniert werden.“

Breites Einsatzspektrum

Die 3D-Filament Anlagen zeichnen sich durch ihre Flexibilität in Bezug auf Materialeinsatz sowie Strangform aus und garantieren sowohl Präzision in Rundheit als auch konstante Durchmesser sowie kurze Spül- und Materialwechselzeiten. Die damit hergestellten Filamente können in additiven Fertigungsverfahren oder aber für die Herstellung von anderen runden oder flachen Strängen sowie Filamenten oder Schläuchen eingesetzt werden. „Unsere Kunden produzieren mit diesen modularen Linien Filamente oder Stränge aus klassischen Materialien wie PP, PE oder PVC, aus technischen Polymeren wie PA, PET, Hochtemperatur-Kunststoffen wie PEEK oder elastischen Werkstoffen wie zum Beispiel TPU oder TPE, aber auch Biopolymeren wie PLA“, so Dr. Kastner.

www.collin-solutions.com

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