Dieffenbacher: Kürzere Zykluszeiten mit vollautomatisierten SMC-Anlagen

20.08.2021

Vollautomatisierten SMC-Anlagen sorgen für eine höhere Produktionseffizienz. (Abb.: Dieffenbacher)

Vollautomatisierten SMC-Anlagen sorgen für eine höhere Produktionseffizienz. (Abb.: Dieffenbacher)

Zulieferer für die Automobil-, Logistik- und Bauindustrie setzen zunehmend auf vollautomatisierte SMC-Anlagen, wie sie Dieffenbacher, Eppingen, anbietet. „Über die letzten drei Jahren haben wir einen enormen Anstieg an Anfragen von Unternehmen verzeichnet, die ihre SMC-Produktionslinien automatisieren wollen“, berichtet Marco Hahn, Vertriebsleiter der Business Unit Composites bei dem Maschinenbauer. „Das zeigt sehr gut den zunehmenden Trend, weg von manuellen, hin zu schnelleren und effizienteren automatisierten Prozessen.“

Automobilzulieferer nutzen SMC-Verfahren typischerweise zur Herstellung von Composite-Bauteilen wie Lkw-Stoßfängern oder Pkw-Heckklappen. In der Logistik und der Baubranche werden zum Beispiel Paletten, Türmodule, Lichtschächte, Schaltkästen oder Komponenten für Schienenfahrzeuge aus SMC gefertigt. Während die Industrie dabei für die Mehrheit der Anwendungen noch auf manuelle Verfahren setzt, entdecken immer mehr Unternehmen die Vorteile vollautomatisierter SMC-Anlagen, die eine Steigerung der Produktivität und Anlageneffizienz ermöglichen.

Im manuellen Betrieb verursacht der aufwendige Wechsel des SMC-Eingangsmaterials ständige Produktionsunterbrechungen. Das Dieffenbacher-Schnellwechselsystem hingegen reduziert Rüstzeiten, indem es den Materialwechsel parallel zum laufenden Betrieb erlaubt. Außerhalb der Anlage vorbereitet, wird die Schnellwechselvorrichtung mit der neuen SMC-Charge per Knopfdruck in die Anlage eingefahren und automatisch eingeführt, sobald die vorherige Charge verbraucht ist.

„Bei herkömmlichen Schneidanlagen dauert ein Wechsel des SMC-Eingangsmaterials etwa zehn Minuten. Mit dem Dieffenbacher-Schnellwechselsystem sparen Sie bei jedem Wechsel der SMC-Charge etwa sechs bis sieben Minuten“, erklärt Hahn. „Hochgerechnet auf einen Tag, eine Woche, einen Monat oder ein Jahr, bedeutet das eine erhebliche Zeitersparnis durch den Einsatz unserer automatisierten Technologie."

Da der manuelle Schneid- und Stackingprozess fehleranfällig und zeitaufwendig ist, sind SMC-Linien von Dieffenbacher mit einer automatisierten Schneidperipherie ausgestattet, die vollautomatisch mit einem Paketierportal kommuniziert und so mehrere komplexe Legebilder mit verschiedenen Schnittmustern gleichzeitig abbilden kann. Abweichungen im Stack-Gewicht werden mittels aktivem Kompensationsschnitt automatisch korrigiert und Gewichtstoleranzen im Halbzeug zuverlässig eingehalten. Damit ist auch bei komplexer Geometrie des SMC-Lagenaufbaus eine hohe Reproduzierbarkeit gewährleistet. Zudem reduzieren flexible Schneidgeometrien den Verschnitt.

„Im Vergleich zum manuellen Verfahren ermöglichen vollautomatisierte SMC-Anlagen von Dieffenbacher kürzere Zykluszeiten und eine gleichbleibend hohe Bauteilqualität. Resultat sind beträchtliche Produktivitätssteigerungen und eine deutlich verbesserte Anlageneffizienz“, fasst Hahn zusammen.

www.dieffenbacher.de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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