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Finke: Additiv- und Masterbatche zur farbigen Lasermarkierung

08.10.2018

Additive und Masterbatche zur farbigen Lasermarkierung präsentiert Finke. (Foto: Finke)

Additive und Masterbatche zur farbigen Lasermarkierung präsentiert Finke. (Foto: Finke)

Der Laser ermöglicht die kontrastreiche Markierung vieler gängiger Verpackungspolymere, insbesondere PE, PP sowie PET. Auf der Fakuma präsentiert die Karl Finke GmbH & Co. KG, Wuppertal, ein umfassendes Additiv- und Masterbatchprogramm zur farbigen Lasermarkierung. Es reicht von Additivbatchen zur funktionalen Modifikation von bestehenden Farbkonzentraten bis zu Fibaplast-Kombibatchen, die sowohl Farbe als auch Funktion bieten.

Visualisiert wird die farbige Lasermarkierung auf der Fakuma auf extrudierten HD-PE-Platten in Postkartengröße, die mit verschiedenen Fibaplast-Kombibatchen eingefärbt sind. Die verwendeten Fibaplast-Kombibatche sind gut rieselfähige Farbkonzentrate auf Polyolefinbasis mit einer Dosierung von 7 % bzw. 8 % in HD-PE natur. Die Platten wurden vom Extrusionsspezialisten CS-Plastik gefertigt. Die Gestaltung erfolgte im Finke-Laserlabor.

Die Additiv- und Masterbatch-Technologie für die farbige Lasermarkierung hat Finke im eigenen Haus entwickelt. Langjährige Erfahrung und ein Nd:YAG-Laser im hauseigenen Technikum sorgen dafür, dass jeder Kunde innerhalb kurzer Zeit ein speziell auf seine Anwendung zugeschnittenes Produkt erhält und seine Ideen schnell zur Marktreife bringen kann. Derzeit bietet Finke vor allem Anwendungen für PE, PP und ABS. Additivbatche zur Lasermarkierung für weitere Polymere sind in der Entwicklung.

Als Laseradditive kommen chemische Verbindungen zum Einsatz, die bei Einstrahlung von Energie einer bestimmten Wellenlänge durch den Laser eine thermochemische Reaktion auslösen. Je nach eingesetztem Additiv und Rezeptur führt die Einwirkung der Laserenergie auf Polymer, Farbmittel und Laseradditiv entweder zu einer Carbonisierung des Polymers und damit zu einer dunklen Markierung oder zum lokalen Aufschäumen des Polymers und damit zu einer hellen Markierung. Eine farbige Markierung entsteht durch die Wechselwirkung zwischen Polymer und Pigmenten beim Aufschäumen. Sie findet vor allem auf dunkel gefärbten Polymeren Anwendung, bei denen die eigentliche Farbe vor der Laserbehandlung durch geeignete dunkle Pigmente gleichsam maskiert ist. Durch den Laser wird die Maskierung an der betreffenden Stelle entfernt. Gleichzeitig findet die Wechselwirkung mit den verwendeten Farbpigmenten statt.

Damit das Laseradditiv seine Wirkung optimal entfalten kann, muss es sehr gut im Polymer dispergiert sein. Außerdem ist bereits bei der Rezepturentwicklung zu beachten, dass es zu Wechselwirkungen mit Farbpigmenten, Effektpigmenten und anderen Additiven wie Füllstoffen und Flammschutzmitteln kommen kann. Bei Finke arbeitet man deshalb immer in enger Abstimmung mit den Kunden. Durch die anwendungsnahe Bemusterung sparen Kunststoffverarbeiter und Markenartikler wertvolle Entwicklungszeit und können ihre Produkte schnell und unkompliziert auf den Markt bringen.

Lasermarkierung ist die Methode der Wahl für die permanente Beschriftung, Kennzeichnung, grafische Gestaltung oder Funktionalisierung der Oberfläche von Kunststoffen. Ein Laser arbeitet schnell und effizient und die aufgebrachte Markierung ist permanent und kontrastreich, kann weder verwischen noch verblassen und ist zudem noch sehr gut zu individualisieren. Die Anwendungen reichen von der Aufprägung von Verfallsdaten, Informationen in Form von QR-Codes bis zur individuellen Gestaltung von Produkten.

www.finke-colors.de

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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