22.05.2017
Georg H. Luh

Wärmeleitfähigkeit durch modifizierte Graphite

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Lesedauer: 2 Minuten.

Graphit eignet sich aufgrund seiner thermischen Leitfähigkeit als funktionelles Additiv für Wärmemanagementaufgaben in E&E sowie Automotive-Anwendungen. Die Produktpalette der Graphite ist vielfältig und durch die Auswahl modifizierter Graphite lassen sich […]

Graphit stellt mit seiner Kombination an Eigenschaften ein leistungsfähiges Additiv für Kunststoffanwendungen mit hoher Wärmeleitfähigkeit dar. (Foto: Luh)

Graphit stellt mit seiner Kombination an Eigenschaften ein leistungsfähiges Additiv für Kunststoffanwendungen mit hoher Wärmeleitfähigkeit dar. (Foto: Luh)

Graphit eignet sich aufgrund seiner thermischen Leitfähigkeit als funktionelles Additiv für Wärmemanagementaufgaben in E&E sowie Automotive-Anwendungen. Die Produktpalette der Graphite ist vielfältig und durch die Auswahl modifizierter Graphite lassen sich die Eigenschaften je nach Anwendung anpassen.

Die Nachfrage nach wärmeleitfähigen Compounds mit guten mechanischen Eigenschaften steigt stetig. Mit Graphit gefüllte Kunststoffcompounds bieten als Hochleistungswerkstoffe eine Reihe von Vorteilen, denn Graphit stellt mit seiner Kombination an Eigenschaften ein leistungsfähiges Additiv für Kunststoffanwendungen dar, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit erfordern.

Die neuesten Ergebnisse einer Studie der Georg H. Luh GmbH, Walluf, in Zusammenarbeit mit der ZBT GmbH, Duisburg, zeigen, dass es je nach Anforderungsprofil der Anwendung unterschiedliche graphitbasierte Füllstoffkonzepte gibt, die jeweils zu den gewünschten Ergebnissen führen.

Mit Wärmeleitfähigkeiten von bis zu 25 W/mK und einer sehr guten Verarbeitbarkeit, auch bei hohen Füllraten, ist Graphtherm das geeignete Additiv für hochleitfähige Kunststoff-Compounds. Alternativ lässt sich mit Graphcond bereits bei geringen Füllgraden eine gute Kombination aus hoher elektrischer und guter Wärmeleitfähigkeit erzielen.

Die Studie hat darüber hinaus gezeigt, dass sowohl Graphtherm als auch andere ausgewählte Naturgraphitqualitäten in geringen Füllraten für Wärmeleitanwendungen eingesetzt werden können, die nur sehr niedrige elektrische Leitfähigkeitswerte erlauben. Da in vielen Fällen tatsächlich nur moderate Wärmeleitfähigkeitswerte von z. B. 2 – 3 W/mK erforderlich sind, stellen speziell ausgewählte oder modifizierte Graphite auch ein ausgezeichnetes Additiv für Wärmeleitanwendungen in Kunststoffen ohne elektrische Leitfähigkeit dar.

Eine anknüpfende Studie mit weiteren Spezialgraphiten ist in Vorbereitung.

www.luh.de

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