Hexpol: Bio-TPEs und Kork-Composites

12.10.2021

Die Lifocork-Biocomposites können durch Spritzgießen, Extrusion und Thermoformen verarbeitet werden. (Foto: Hexpol TPE)

Die Lifocork-Biocomposites können durch Spritzgießen, Extrusion und Thermoformen verarbeitet werden. (Foto: Hexpol TPE)

Neben seinen neuen, für den Automobilinnenraum geeigneten thermoplastischen Elastomeren mit Rezyklatanteil präsentiert Hexpol TPE u. a. Kork-Composites und biobasierte TPEs auf der Fakuma 2021.

Mit Lifocork bietet Hexpol TPE eine Kombination aus Naturkork und thermoplastischen Rohstoffen, die durch Spritzgießen, Extrusion oder Thermoformen verarbeitet werden kann. Die Compounds sind auf unterschiedlichen Basismaterialien wie TPS, EVA oder TPO in Härten von 50 bis 98 Shore A verfügbar und haften gut auf TPEs, PP sowie PE. Sie lassen sich auch schäumen, so dass eine Dichte bis 0,45 g/cm³ erreicht wird. Diese Biokomposite werden für die Herstellung von Sportgeräten, Werkzeugen, Haushaltsgegenständen, orthopädischen Produkten, Spielzeug und Autoinnenräumen verwendet. „Für Unternehmen, die ihre Abhängigkeit von fossilen auf erneuerbare Quellen verlagern wollen, ist Kork eine gute Option. Er wird aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, und die Entfernung der Rinde schadet den Bäumen nicht", kommentiert Jochen Schneider, Geschäftsführer der Hexpol TPE GmbH, Lichtenfels. „Mit Lifocork-Biocomposites können Markeninhaber ihren Produkten eine natürliche Ästhetik und Haptik verleihen."

Die TPEs der Marke Dryflex Green sind eine Familie von biobasierten TPEs, die Rohstoffe aus erneuerbaren Ressourcen wie Pflanzen und Gemüse enthalten. Der biobasierte Anteil kann sich aus verschiedenen Rohstoffen wie Polymeren, Füllstoffen, Weichmachern oder Additiven ergeben, die aus erneuerbaren Quellen wie Produkten und Nebenprodukten aus der Landwirtschaft stammen, die reich an Kohlenhydraten, insbesondere Sacchariden, sind.

Das Sortiment umfasst Typen auf der Basis von Styrol-Block-Copolymeren (TPS) und thermoplastischen Polyolefinen (TPO) mit einem Anteil an erneuerbaren Stoffen von über 90 % (ASTM D 6866-12) und einer Härte von 15 Shore A bis 60 Shore D.

Dryflex Green TPEs können in der Regel als Drop-in-Lösung verwendet werden, ohne dass Werkzeugänderungen erforderlich sind. Sie weisen mechanische und physikalische Eigenschaften auf, die mit TPE-Compounds aus fossilen Rohstoffen vergleichbar sind. Sie zeigen auch eine sehr gute Haftung zu PE und PP, mit speziellen Typen auch zur Haftung auf ABS, PC/ABS und PET.

Diese TPEs sind in geschlossenen Kreisläufen recycelbar und lassen sich leicht einfärben. Es sind Typen mit Rohstoffen erhältlich, die den Vorschriften für den Kontakt mit Lebensmitteln entsprechen. Zudem sind spezielle Qualitäten mit hoher Schmelzfestigkeit und Verstreckbarkeit zur Herstellung geschäumter Materialien verfügbar. Das Schäumen ermöglicht Gewichtsvorteile und Polsterung in Anwendungen wie Matten, Schutzkleidung und Sitzmöbel.

Dr.-Ing. Thomas Köppl, Group Product Manager bei Hexpol TPE kommentiert: „Neben unseren TPEs mit Recyclinganteil und Biocomposite-Materialien entwickeln wir ein umfangreiches Portfolio an ressourcenschonenden Materialien. Wir erproben weiterhin neue und neuartige Rohstoffkombinationen und testen die Möglichkeiten der Dryflex Green TPE-Compounds."

www.hexpolTPE.com

© Kunststoff-Profi Verlag GmbH & Co. KG, Bad Homburg

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